Ein Joint geht durch Oberösterreich: Junge Grüne starten neuen Anlauf für Legalisierung von Cannabis

Die Jungen Grünen lassen ab morgen, Mittwoch, einen Riesen-Joint für die Legalisierung von Cannabis und für eine vernünftige, ehrliche Drogenpolitik durch Oberösterreich gehen.

Wien (OTS) - Die Forderung nach einer Entkriminalisierung ist aus Sicht der Jungen Grünen nur die halbe Lösung. Eine Entkriminalisierung wurde zuletzt von Teilen der ÖVP, wie etwa der ÖVP Vorarlberg und der JVP Niederösterreich, und vom grünen Spitzenkandidaten Rudi Anschober gefordert. "Eine Entkriminalisierung fördert weiter Gewalt, Drogenkriege sowie Kriminalität. Ein großes Risiko besteht zudem in der fehlenden Qualitätskontrolle. Daher fordern die Jungen Grünen die kontrollierte und regulierte Abgabe von Cannabis", so Kay-Michael Dankl, Sprecher der Jungen Grünen.

Auftrieb geben den Jungen Grünen auch internationale ExpertInnen wie die Globale Drogenkommission. Zu ihren Mitgliedern zählt der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan. Die Kommission sieht den "Krieg gegen die Drogen" als gescheitert an und verlangt unter anderem eine Legalisierung von Cannabis. Selbst die Vereinigung der deutschen Kriminalbeamten findet die Kriminalisierung von Cannabis falsch.

Die Jungen Grünen sind für die kontrollierte und regulierte Freigabe von Cannabis ab 18. Sie wollen ein absolutes Werbeverbot für alle Drogen, auch für Alkohol, und ein Mehr an Aufklärung. Durch die regulierte Abgabe von Cannabis lässt sich aus Junger Grüner Sicht auch der Jugendschutz besser umsetzen und die Aufklärung verbessern. "Abstinenz predigen bringt nichts, aufgeklärte und selbstbestimmte Menschen sind die Lösung", so Diana Witzani, Sprecherin der Jungen Grünen.

Rückfragen & Kontakt:

Diana Witzani
Bundessprecherin Junge Grüne
0699/101 38 695
diana.witzani@junge-gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0008