FP-Mörz: EU-Kommission stellt Wien schlechtes Zeugnis aus

Bürger unzufrieden mit Integration und teurem Wohnraum

Wien (OTS) - Wenn es um die Beurteilung der Wiener Verhältnisse im internationalen Vergleich geht, übt sich die rot-grüne Stadtregierung wieder einmal in ungerechtfertigtem Selbstlob. So weist Rot-Grün jede Kritik an den Lebensumständen in Wien von sich und führt als Beweis dafür den Platz 1 in der Mercer-Studie ins Treffen. "Dass sich diese Studie ausschließlich auf die Lebensqualität von Top-Managern bezieht, wurde natürlich verschwiegen. Bezogen auf die Lebensumstände der Wiener Bevölkerung hat sie daher keinen Aussagewert", hält der Wiener FPÖ-Gemeinderat, LAbg. Prof. Dr. Kurt Mörz fest.

Für den Durschnittseinwohner sieht die Lage leider nicht so gut aus. Wien liegt beim "Global Cities-Index" für Unternehmen im weltweiten Vergleich von 84 Metropolen lediglich auf Platz 16. Noch schlechter schneidet Wien bei der EU-Kommission ab, die die Lebensverhältnisse in 83 Städten untersucht hat. Bei der Lebensqualität liegt Wien noch recht gut an elfter Stelle. Im Hinblick auf das Vertrauen in die Stadtverfassung fällt Wien bereits auf Platz 22 ab. Was die Lärmbeeinträchtigung anbelangt sowie bei der Zufriedenheit mit der Hilfestellung der Gemeinde für die Bürger belegt Wien lediglich Platz 34. Bei der Qualität der Schulen findet sich die Bundeshauptstadt nur mehr auf Platz 35, während Graz den 4. Platz belegt. Noch schlechter sieht es bei den Sporteinrichtungen aus. Hier ist Wien auf Platz 44. Ein weiteres schlechtes Zeugnis wird der Wohnbaupolitik, ganz im Gegensatz zu den Behauptungen der Stadtregierung, ausgestellt. Hier belegt Wien, unter den 83 untersuchten Städten hinsichtlich der Leistbarkeit von Mieten, lediglich den 62. Platz. In Bezug auf die Nahversorgung nimmt Wien gar nur den 70. Platz ein. Extrem schlecht wird Wien durch die EU-Kommission bei der Zufriedenheit mit der Integration von Ausländern bewertet. Zu mehr als Platz 72 hat es nicht gereicht, womit man zu den europäischen Schlusslichtern zählt, berichtet Mörz.

Aus all dem geht eindeutig hervor, dass in Wien bei weitem nicht alles so "palletti" ist, wie uns Rot-Grün weismachen will. Die Bundeshauptstadt liegt nach diesen angeführten Studien im Durschnitt bestenfalls im Mittelfeld der untersuchten Städte. Gerade die wichtigsten Bereiche, wie leistbarer Wohnraum oder Ausländerintegration, schneiden im europäischen Vergleich besonders schlecht ab.

Die zitierten Studien bestätigen jedenfalls vollinhaltlich die seit Jahren vorgebrachten Kritikpunkte der FPÖ. Daraus geht eindeutig hervor dass es nun an der Zeit ist die rot-grüne Versagerregierung ins Ausgedinge zu schicken. Die kommenden Landtags-, und Gemeinderatswahlen stellen die Gelegenheit dar, mit Hilfe eines politischen Machtwechsels, durch Abwahl der jetzigen politischen Verantwortungsträger, eine Wende zum Besseren herbeizuführen. Die FPÖ ist hierfür sicherlich die geeignetste politische Kraft, ist Mörz überzeugt. (Schluss) hn

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