• 30.06.2015, 12:10:22
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Juraczka präsentiert ÖVP-Kandidatinnen und Kandidaten für Gemeinderatswahl

„Kompetentes, erneuertes und verjüngtes Team“

Utl.: „Kompetentes, erneuertes und verjüngtes Team“ =

Wien (OTS) - Im Rahmen der Präsentation der Kandidatinnen und
Kandidaten der ÖVP Wien für die Gemeinderatswahl am 11. Oktober
verwies der Landesparteiobmann und Spitzenkandidat Manfred Juraczka
einmal mehr auf sein "kompetentes, erneuertes und verjüngtes" Team,
das mit ihm in den Wahlkampf ziehen werde. "Das sind alles Menschen,
die etwas wollen, die für Eigenverantwortung stehen. Diese Breite
gepaart mit unseren erfahrenen Gemeinderäten wie Fritz Aichinger,
Wolfgang Ulm, Norbert Walter und Barbara Feldmann macht uns absolut
kompetitiv", so Juraczka. Bewusst habe man dabei auf keine
"Showkandidaten" oder Promis gesetzt. Die Mitglieder des Teams haben
sich bereits seit Jahren für die ÖVP stark gemacht. Auch das Wahlziel
sei klar: "Wir wollen stärker werden, denn wir wissen, das
bürgerliche Lager in Wien ist wesentlich größer."

DI Elisabeth Olischar, Platz 2 auf der Landesliste, legte bei ihrer
Präsentation den Schwerpunkt auf "eine nachhaltige Politik, die heute
schon an morgen denkt". Weiters brauche es für politische Lösungen
"gesamtheitliche, innovative und effektive Konzepte", die nicht wie
bei der Parkpickerlauseinandersetzung an "Keksausstecher" erinnern,
wonach jedes Grätzel "sein eigenes Ding" plane.

Dr. Alexander Biach, Spitzenkandidat im Wahlkreis Zentrum, legte
klar, er wolle sich dafür einsetzen, dass Wien eine neue Wirtschafts-
und Finanzpolitik erhalte. Dies bedeute sowohl ein Ende des
Valorisierungsgesetzes sowie ein Ende der in den letzten Jahren
verdreifachten U-Bahnsteuer - ein "Lohnkostentreiber der
Sonderklasse", so Biach. Auch brauche es dringend eine Konsolidierung
des Wiener Schuldenkontos. Die 400 Millionen Euro, die Wien jährlich
an Zinsen für fünf Milliarden Euro Schulden zahlen müsse, seien ein
Achtfaches dessen, was Wien an Wirtschaftsförderung ausgebe. "Diese
Schulden nehmen uns die Luft zu wachsen", so Biach.

Sabine Schwarz, auf Platz 4 der Landesliste, erklärte im Rahmen der
Präsentation, sie wolle "eine Stimme für die 265.000 Kinder im Alter
von 0 bis 15 Jahren" sein. "Es braucht mehr G´spür für die Ansichten
der Kinder. Die Werte, die wir ihnen heute vermitteln, sind die Werte
die unsere Kinder einmal leben", so Schwarz. In den kommenden Wochen
wolle sie deshalb einen Katalog mit Ideen und Ansichten der Kinder
erarbeiten, um Wien zur "kinderfreundlichsten Stadt Europas" zu
machen. "Das ist mein Arbeitsauftrag als Gemeinderätin", so Schwarz.

Berndt Querfeld, Spitzenkandidat im Wahlkreis Donaustadt, verwies vor
allem auf seine Erfahrung als Touristiker in Wien. "Wien leistet es
sich als einziges Bundesland, keine Sonntagsöffnung in Tourismuszonen
zu haben", so Querfeld. "Wenn damit nur ein einziger Arbeitsplatz
geschaffen wird, hätte sie sich bereits rentiert." Er gehe jedoch
davon aus, dass damit ein Vielfaches an Arbeitsplätzen geschaffen
werden könnte sowie ein Mehrumsatz im Handel von 140 Millionen Euro.
Auch sei die aktuelle Eröffnung der Schanigärten mit 1. März zu
hinterfragen. "Auf den Terrassen der Skihütten wäre man sehr
verwundert, wenn man sich erst am 1. März in die Sonnen setzen
dürfte", so Querfeld. "Paris, München, Berlin machen es bereits vor."
Auch den Rauchern vor der Tür gelte es schließlich etwas anzubieten.
Weiters kritisiert Querfeld das Fehlen von wettkampftauglichen
Sportstätten sowie einer Multifunktionshalle in Wien. "Wien
verabsäumt es, eine Statur als Sportstadt zu haben."

Mag. Caroline Hungerländer, Platz 6 der Landesliste, erklärte, sie
wolle die "Stimme der Arbeitnehmer" sein. Ihren Fokus lege sie dabei
auf die Digitalisierung der Arbeitswelt. Diese habe massive
Auswirkungen auf die Jobwelt, denen man sich als aktive
Arbeitnehmervertreterin stellen müsse. Dazu brauche es eine
Bestandsaufnahme des Wiener Arbeitsmarktes, eine Evaluierung der
Lehrberufe sowie schlussendlich wesentliche Adaptierungen in der
Jobwelt.

Wolfgang Kieslich, Platz 7 der Landesliste, machte klar: "Ich will
gestalten und Verantwortung übernehmen. Denn wir alle können es
besser als dieses Rot-Grün." Dabei nannte er vor allem das Beispiel
Verkehr. "Wir müssen weg vom Zwang hin zu attraktiven Angeboten vor
allem bei der U-Bahn", so Kieslich. Diese müsse endlich bis an die
Stadtgrenzen ausgebaut werden und mit entsprechenden P&R-Anlagen
unterstützt werden. Würde man nicht Unmengen an Geld für
"ideologischen Schmarrn" ausgeben, wäre auch die Finanzierung für den
U-Bahn-Ausbau da, so Kieslich.

Mag. Viktoria Bernt, Spitzenkandidatin für den Wahlkreis Währing,
sprach sich vor allem für die Förderung der jungen Wirtschaft in Wien
aus. "Wien muss zur Start-up-Metropole Europas werden", so Bernt.
Dafür gelte es gute und richtige Rahmenbedingungen zu schaffen sowie
jedwede bürokratischen Hürden abzubauen. Auch sei es ihr als
Rechtsanwaltsanwärterin im Immobilienbereich ein Anliegen, jungen
Menschen die Wohnungssuche zu erleichtern und transparenter zu
gestalten.

Dr. Michael Walter, Platz 8 der Landesliste, wolle sich als
Gemeinderat vor allem für den Bildungsbereich stark machen. Mit 20
Jahren Erfahrung im "Life Long Learning", als Unternehmer mit einer
Lehrausbildung, einer Matura und abgeschlossenem Wirtschaftsstudium
wisse er, wie wichtig die Ausbildungsqualität der Menschen für einen
Wirtschaftsstandort sei. Auch wolle er sich dafür einsetzen, Wien für
Handels- und Gewerbebetriebe wieder attraktiver zu machen.

Dominik Stracke, Spitzenkandidat Wahlkreis Liesing, zeigte sich ob
der hohen Dichte an JVP-Kandidaten im Team der ÖVP Wien erfreut. "Wir
bringen den Blickwinkel der Jugend ins Team", so Stracke. Dabei stehe
vor allem das Wiener Schulsystem mit seinen gravierenden Mängeln im
Mittelpunkt. "Schließlich braucht es die bestmögliche Ausbildung für
einen guten Jobeinstieg", so Stracke. Weiters werde er auch einen
Schwerpunkt auf den IKT-Bereich sowie das Thema Elektrotankstellen
legen.

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