LK NÖ: Angespannter Budgetsituation offensiv begegnen

Vollversammlung stellt Weichen für langfristige Rechtssicherheit

St. Pölten (OTS) - Die Vollversammlung der LK NÖ in der Bildungswerkstatt Mold stand heute im Zeichen der schwierigen finanziellen Lage in EU, Bund und Land sowie deren Auswirkungen auf die Landwirtschaftskammer. Darüber hinaus wurden unter anderem die aktuelle Umsetzung der Ländlichen Entwicklung hinsichtlich Investitionsförderung und Projektmaßnahmen, die Auswirkungen der Steuerreform, die GVO-Freiheit im Anbau, Konsumenten-Informationsschwerpunkte sowie zahlreiche Branchenthemen debattiert. Der Rechnungsabschluss 2014 wurde präsentiert und einstimmig angenommen. Außerdem fassten die Landeskammerräte einen Beschluss, Überlegungen für Änderungen beim Landwirtschaftskammergesetz als Vorschlag an das Land Niederösterreich weiterzuleiten. Die konkreten Themen und Forderungen finden sich in einer Resolution, die von der LK-Vollversammlung angenommen wurde und die im Internet auf noe.lko.at zu finden ist.

Herausforderungen aktiv anpacken

Landwirtschaftskammer-Präsident Hermann Schultes verwies in seinem Bericht auf vielfältigste Herausforderungen - von der angespannten geopolitischen Situation durch Kriege und Terror, der offenen Griechenland-Frage und den schwierigen Produktmärkten bis hin zu nationalen Budgetzwängen. "Wenn das Geld rundherum knapp wird, ist es unsere Pflicht rechtzeitig aktiv zu werden und selbst Veränderungen zu gestalten. Das betrifft auch geplante Ausgabenkürzungen seitens des Landes Niederösterreich bei den Kammermitteln. Hier bringen wir uns als LK NÖ mit Vorschlägen ein, wo und wie wir am besten unsere Mittel effizient einsetzen. Gemeinsam mit dem Land NÖ werden wir Maßnahmen entwickeln und umsetzen, die eine gute Entwicklung der Landwirtschaft in Niederösterreich auch künftig gewährleisten", so Schultes.

"Auf den Märkten müssen wir gerade jetzt unsere Qualitätsstrategie noch intensiver verfolgen, denn wir können und wollen nicht zu den Billigsten gehören. Neben dem Handel nehmen wir auch die öffentliche Hand noch deutlicher in die Pflicht, beim Einkauf auf Österreich zu schauen. Als Bauern geht es uns darum, mit unseren 3,5% Bevölkerungsanteil 100% Vertrauen von unseren Kunden zu erarbeiten. Dieses Vertrauen muss auch in einer Preisdifferenz zu Produkten beliebiger Herkunft aus der weiten Welt sichtbar werden", unterstrich der Präsident.
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