Hundstorfer: Assistenz- und Therapiehunde leisten unverzichtbare Hilfestellungen für Menschen mit Behinderungen

Prüfstelle am Messerli Forschungsinstitut vergibt erstmals Zertifikate an Assistenz- und TherapiehundehalterInnen

Wien (OTS) - Sozialminister Rudolf Hundstorfer hat heute gemeinsam mit der Rektorin der Veterinärmedizinischen Universität Wien, Sonja Hammerschmid, die ersten Zertifikate an insgesamt 42 HalterInnen von Assistenz- und Therapiehunden verliehen. Infolge der Änderung des Bundesbehindertengesetzes hat das Sozialministerium seit 1. Jänner 2015 das Messerli Forschungsinstitut der Vetmeduni Vienna mit der Durchführung der Assistenzhundeprüfung beauftragt. Mit dem Zertifikat wird bestätigt, dass der Assistenzhund für seine spezielle Aufgabe gesundheitlich geeignet und sozial verträglich ist und dass das Team Mensch-Tier gut funktioniert.****

"Assistenz- und Therapiehunde unterstützen Menschen mit Mobilitätseinschränkungen in ihrer Lebensführung und leisten unverzichtbare nützliche Dienste und Hilfestellungen. Durch die wichtige Stütze des vierbeinigen Partners und die positive wechselseitige Beziehung erfährt die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen eine neue Qualität. Seit Anfang des Jahres sorgt die qualitätsbezogene Beurteilung der Prüfstelle dafür, dass Assistenz- oder Therapiebegleithunde den hohen Ansprüchen in Sachen Gesundheit, Wesen, Sozial- und Umweltverhalten gerecht werden", erläutert der Minister.

Die positive Beurteilung durch die Prüfstelle ist Voraussetzung für die Anerkennung und Eintragung des Hundes in den Behindertenpass, für die staatliche Förderung und das offizielle Logo "Assistenzhund". Die am Messerli Forschungsinstitut gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse fließen dabei in die Beurteilung mit ein.

Im Rahmen der Zertifikatsverleihung besuchte der Sozialminister auch das institutseigene Clever Dog Lab, das umfassende Studien und Tests zum Verhalten sowie zu den sozialen und intellektuellen Fähigkeiten von Hunden durchführt.

"Ich gratuliere den erfolgreichen HundeführerInnen und freue mich, dass wir bereits viele harmonische Teams ausbilden konnten. Mein besonderer Dank gilt den blinden und sehbehinderten HundeführerInnen, den Diensthundesachverständigen, blinden Sachverständigen und MobilitätstrainerInnen, die durch ihre langjährigen Erfahrungen und ihr wertvolles Wissen dazu beitragen, im Interesse aller ein breites und qualitativ hochwertiges Angebot zu garantieren, das auch den Anforderungen des Tierschutzes gerecht wird", so Hundstorfer abschließend. (Schluss)

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