Wr. Rechnungsabschluss 2014 - SP-Niedermühlbichler/ Tanja Wehsely: Wien wächst dank nachhaltiger Investitionen in Zukunftsbereiche

Investieren statt "Kaputtsparen", um Krise entgegenzuwirken

Wien (OTS/SPW-K) - "Wir machen Politik für die Menschen und nicht gegen sie. Daher sehen wir es als unsere Aufgabe, allen Menschen -unabhängig ihrer Hautfarbe, Alters, Geschlechts, Herkunft, Religion oder sexuellen Gesinnung - die gleichen Chancen und Zukunftsperspektiven auf dem heimischen Arbeitsmarkt zu bieten. Deshalb investieren wir und denken Zukunft", bringt es der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, Georg Niedermühlbichler, in der heutigen Debatte zum Rechnungsabschluss 2014 auf den Punkt.

"Wien steht nach wie vor im europäischen Vergleich auf soliden, wirtschaftlichen Beinen, wie der vorliegende Rechnungsabschluss 2014 klar belegt", so Niedermühlbichler, der auf die anhaltende Weltwirtschaftskrise verweist. "Uns ist es im Vergleich zu anderen europäischen Ländern dank nachhaltigen Investitionen in Zukunftsbereiche wie Bildung, Gesundheit, Soziales, Infrastruktur und Wohnen gelungen, der Krise entgegenzusteuern. Kaputtsparen ist keine Lösung - nur wer investiert, kann dem niedrigen Wirtschaftswachstum entgegenwirken und Arbeitsplätze sichern", erklärt der Wiener Landesparteisekretär.

"2014 wurden allein für Bildung 1,38 Mrd. Euro und 729 Mio. für Kinderbetreuung ausgegeben. 1,973 Mrd. Euro flossen in den Bereich Gesundheit, 682 Mio. in die Förderung des Wohnbaus. Für Soziales -d.h. für Menschen, die von der Wirtschaftskrise besonders betroffen sind - wurden 1,506 Mrd. ausgeschüttet", so Niedermühlbichler, und weiter: "Wien wächst - das heißt für uns, dass wir auch mehr Kindergärten, mehr Betreuungsplätze, mehr Wohnungen und eine noch komplexere Infrastruktur brauchen. Wir geben die richtigen Antworten auf die Fragen der wachsenden Stadt, indem wir die richtigen Schwerpunkte setzen. Das lassen wir uns von der Opposition, insbesondere einer FPÖ, nicht schlechtreden."

Wien übernimmt soziale Verantwortung - Bildung ist Schlüssel zu mehr Verteilungsgerechtigkeit

Um Menschen für bessere berufliche Chancen zu unterstützen, hat der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) in den letzten 20 Jahren rund 700 Mio. Euro in Qualifizierungsmaßnahmen investiert. 320.000 Wiener ArbeitnehmerInnen haben das Angebot für bessere Jobchancen angenommen. SP-Gemeinderätin Tanja Wehsely dazu: "Für die Stadt Wien ist klar: Wir lassen niemanden zurück. Jene Menschen, die Unterstützung und Hilfestellung brauchen, sollen diese auch bekommen. Hier übernimmt Wien soziale Verantwortung."

"Bessere Chancen im Beruf sind die Hälfte des Weges zu mehr Verteilungsgerechtigkeit. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besteht die Gefahr, dass insbesondere Frauen in schlechtere Positionen am Arbeitsmarkt gedrängt werden. Deswegen setzen wir in der Arbeitsmarktpolitik nicht nur konsequent auf die Förderung von Frauen und Mädchen, sondern versuchen gezielt, die Auswirkungen der Krise gerade auch auf Frauen abzufedern", unterstrich Wehsely und nahm damit Bezug auf "FRECH-Frauen ergreifen Chancen", das Programm des waff für Frauen, das gerade erweitert wird. "5 Mio. Euro zusätzlich bedeuten neue Chancen für weitere 1.000 Frauen in Wien."

Im Rahmen der Debatte verweist Tanja Wehsely auch auf die Ausbildungsgarantie und den Qualifikationsplan 2020 als Maßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit. "Allein im vergangenen Jahr hat Wien 1,38 Mrd. Euro in Bildung und 1,506 Mrd. Euro für Soziales investiert und die Unterstützung für Arbeitssuchende gefördert. Wir wissen, dass die Zeiten nicht einfacher werden, aber wir wissen auch, dass wir dafür im Rahmen dessen, was wir in Wien tun können, mehr als gewappnet sind", zeigt sich Wehsely zuversichtlich. "Der Qualifikationsplan 2020 und die Ausbildungsgarantie sind zu europäischen Vorzeigeprojekten avanciert. Uns ist es ein Anliegen, die Anzahl der Niedrigqualifizierten, die immer noch am meisten von potentieller Arbeitslosigkeit betroffen sind, zu senken und "mitgebrachte" Qualifikationen schneller und besser anzuerkennen. Das ist unser Auftrag, dafür stehen wir."

Wehsely weiter: "Wir sorgen dafür, dass junge Menschen in unserer Stadt Chancen und Perspektive haben! Wir lassen nicht zu, dass tausende Jugendliche auf der Straße stehen!"

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