Windbüchler: Kurz muss Türkei auffordern, Versammlungs- und Meinungsfreiheit einzuhalten

Grüne: Polizeiliche Gewalt gegen Gay Pride Parade in Istanbul zu verurteilen

Wien (OTS) - "Die Polizei in einem demokratischen Staat darf nicht mit Gewalt gegen eine Gay Pride Parade vorgehen und Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Gummigeschoßen verletzen", ist Tanja Windbüchler, außenpolitische Sprecherin der Grünen, entrüstet.

Die "Gay Pride" in Istanbul ist jedes Jahr ein buntes friedvolles Fest. Dass die Polizei dieses Jahr die jährliche Schwulen- und Lesbenparade in der Millionenmetropole Istanbul gewaltsam verhindert hat und die türkischen Behörden den Gewalteinsatz der Polizei nun als angemessen rechtfertigen, sollte von Österreich nicht einfach so hingenommen werden.

"Außenminister Kurz muss hier handeln und die Türkei auffordern, die Rechte der LGBT-Community zu wahren. Die Türkei gehört zu den wenigen Ländern in der Region, in denen Homosexualität nicht verboten ist. Deshalb ist es besonders wichtig, dass die Türkei Symbolwirkung zeigt und die Rechte einhält und fördert", sagt Windbüchler.

Laut Veranstalter der Gay Pride habe Gouverneur Vasip Sahin die Parade ohne Vorwarnung verboten. Vergangenes Jahr ließen die Behörden die DemonstrantInnen noch öffentlich auftreten.

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