Gabmann: Agieren statt Verwalten!

Auf die aktuelle Lage des österreichischen Arbeitsmarktes zu reagieren ist nicht genug.

Sankt Pölten (OTS) - Die aktuelle Umfrage der "Kreditreform" warnt davor, dass der wirtschaftliche Motor des Landes, die Klein- und Mittelbetriebe, gravierend ins Stocken geraten ist. 40 Prozent der Unternehmen kämpfen mit einem Umsatzminus. Der Gläubigerverband rechnet mit einer Insolvenzwelle.

"Wenn also nun verlautbart wird, dass die Zeichen der Zeit erkannt wurden und Sprünge in die Selbstständigkeit und Unternehmensgründungen verstärkt unterstützt werden, zeigt das einmal mehr, dass bisher an der Realität vorbeigearbeitet wurde," kritisiert Gabmann.

Er bedauert, dass die Verantwortung für den Anstieg der Arbeitslosigkeit in konjunkturellen und demografischen Gründen und nicht auch in der Arbeitsmarktpolitik gesehen wird. "In Österreich wird an den Bedürfnissen der Wirtschaft vorbei ausgebildet. Eine befruchtende Vernetzung von Wirtschaft und Bildungssystem muss bereits in den Pflichtschulen beginnen" fordert Gabmann "Eine Umschichtung finanzieller Mittel von einem Programm in ein anderes wird auf Dauer nicht reichen. Alle Stellen müssen endlich Innovationsvermögen und Reformwillen beweisen."

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