FPÖ-Kickl: Kanzler Faymann soll Krisengipfel zu Griechenland einberufen

"Der große Griechen- und Tsipras-Versteher Faymann hat sich bisher nur Sorgen um die griechischen Banken gemacht statt um Österreich - ein Perspektivenwechsel wäre mehr als angebracht"

Wien (OTS) - "Während die deutsche Kanzlerin Merkel die Partei- und Fraktionschefs der Bundestagsparteien zu einem Treffen ins Kanzleramt lädt, um über die Entwicklungen in Griechenland und die möglichen Folgen für Deutschland zu informieren, versteckt sich SPÖ-Kanzler Faymann am Ballhausplatz. Wann gedenkt Faymann das Parlament und die Österreicher zu informieren?", so heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. "Welche Haftungen werden für Österreich im Falle einer Pleite Griechenlands schlagend? Wie viel von den Krediten, die angeblich ein Geschäft hätten werden sollen, müssen wir in den Kamin schreiben? Das sind nur zwei der wesentlichen Fragen, auf die der Kanzler eine Antwort zu geben hat", betonte Kickl. Er fordert daher die sofortige Einberufung eines Krisengipfels samt umfassender Information über den Verlauf der Gespräche der letzten Tage auf EU-Ebene sowie eine detaillierte Darlegung der möglichen Szenarien durch Faymann. "Oder hängt Faymann dermaßen am Rockzipfel der deutschen Kanzlerin, dass er sie erst fragen muss, was er sagen soll?", so Kickl.

Gerade Faymann müsste doch über reichlich Informationen verfügen, habe er sich doch bisher als großer Griechen- und vor allem Tsipras-Versteher gegeben und sich sogar unlängst in Griechenland selbst informiert und im Anschluss daran in den österreichischen Medien Verharmlosungspolitik betrieben. "Faymann hat bisher die falschen Prioritäten gesetzt, denn er hat sich bisher ausschließlich Sorgen um die griechischen Banken gemacht - eine glatte Themaverfehlung. Wie es für Österreich weitergehen kann und wie man Schaden von den österreichischen Steuerzahlern abwendet, dafür hätte sich ein österreichischer Bundeskanzler zu interessieren. Ein Perspektivenwechsel wäre jetzt mehr als angebracht", meinte Kickl.

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