Semperit Wimpassing: Betriebsratsaffäre konstruktiv aufgearbeitet

Wien (OTS) - Nach den Verfehlungen eines einzelnen Mitgliedes des Arbeiterbetriebsrates im Semperit-Werk in Wimpassing (Bezirk Neunkirchen, NÖ) kehrt in dem Betrieb mit ca. 700 Mitarbeitern wieder Ruhe ein. Nachdem der ehemalige Betriebsratsvorsitzende im Ermittlungsverfahren gestanden hat, rund 186.000 Euro aus dem Betriebsratsfonds ohne Beschluss und somit missbräuchlich verwendet zu haben, gingen in den letzten Wochen die "Aufräumarbeiten" zügig voran. Gemeinsam mit der Einkaufsgemeinschaft Lyoness konnten die Gewerkschaft PRO-GE und die Ermittler des Landeskriminalamts die Unregelmäßigkeiten dem Grunde nach erheben und die Schadenssumme ermitteln.

"Mitentscheidend für die rasche Klärung, war sicherlich die unkomplizierte Unterstützung durch Lyoness", zeigt sich Karl Voitl, Betriebsratsvorsitzender von Semperit, erfreut über die Kooperationsbereitschaft der weltweit tätigen Einkaufsgemeinschaft. Darüber hinaus wurde ein Großteil der Gelder, die durch das ehemalige Mitglied des Arbeiterbetriebsrates unerlaubterweise verwendet wurden, von Lyoness umgehend auf das Konto des Arbeiterbetriebsrats zurücküberwiesen. "Die Gewerkschaft PRO-GE hat vorbildlich schnell reagiert und die Aufklärung zielorientiert vorangetrieben. Wir haben rasch alle Unterlagen bekommen und konnten so die einzelnen Zahlungen punktgenau nachvollziehen", bestätigt Bernhard Krumpel, Unternehmenssprecher von Lyoness, die gute Zusammenarbeit. Die Gewerkschaft PRO-GE wird, gemeinsam mit Lyoness und dem neuen Vorsitzenden des Arbeiterbetriebsrates, weiterhin alles unternehmen, um den entstandenen Schaden für die Arbeiter und Arbeiterinnen von Semperit gänzlich zu beseitigen.

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