Bures für solidarisches Handeln in der Flüchtlingsfrage

Gedankenaustausch mit Caritas Präsident Michael Landau zu Asyl

Wien (PK) - "Menschen, die vor Krieg und Gewalt flüchten mussten, brauchen menschenwürdige Unterkünfte. Dafür ist solidarisches Handeln innerhalb der EU und in Österreich notwendig", appellierte Nationalratspräsidentin Doris Bures heute am Rande einer Pressekonferenz im Parlament. "Zeltlager sind keine Lösung für Kinder, Frauen und Männer, die Schutz suchen. Sie sind auch keine Antwort auf die Sorgen der Bevölkerung".

Nationalratspräsidentin Bures ist sich dessen bewusst, dass es bei einer so großen Herausforderung keine einfachen Antworten geben kann. Sie werde daher auch heute ein Gespräch mit dem Präsidenten der Caritas, Michael Landau, führen und sich über diese Fragen austauschen. Bedauern äußerte sie, dass es mit den Bundesländern beim letzten Gipfel zu keiner Einigung gekommen ist. Die von der Bundesregierung präsentierten Vorschläge hätte ein Teil der Bundesländer abgelehnt und versprochen, selbst noch einmal zu versuchen, die Verpflichtungen aus der bestehenden Vereinbarung umzusetzen. "In ein paar Wochen werde man sich das anschauen", so Bures, "zur Tagesordnung übergehen kann man in dieser Frage jedenfalls nicht. An einer fairen Verteilung von Quartieren führt im Sinnes des Gemeinwohls kein Weg vorbei". (Schluss) red

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