Seniorenbund Bundesvorstand IV: Beschlüsse der „Würde am Ende des Lebens“-Enquete sind umzusetzen!

Seniorenbund empört über Ablehnung der zuständigen Ministerien

Wien (OTS) - In seiner heutigen Bundesvorstandssitzung berät der Österreichische Seniorenbund über aktuelle Entwicklungen, Projekte und die weitere Vorgehensweise zu noch ausstehenden Forderungspunkten der Seniorinnen und Senioren. Der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, Univ.-Prof. Dr. Andreas Khol, hält dazu fest:

"Für große Empörung im Bundesvorstand sorgte die ablehnende Haltung der zuständigen Ministerien zu den einstimmig im Nationalrat beschlossenen Maßnahmen zur Sicherung der "Würde am Ende des Lebens". Wie unsere Bundesobmann-Stellvertreterin und Vorsitzende der zuständigen Parlamentarischen Enquete-Kommission, Mag. Gertrude Aubauer, festhielt, seien für den flächendeckenden Ausbau von mobilen Palliativ- und Hospizangeboten jeweils nur 18 Millionen Euro jährlich aufzubringen. Die beiden zuständigen Ministerien hatten sich zu beiden Punkten jedoch ablehnend geäußert - zum Teil mit flapsigen Feststellungen wie "Wir haben kein Geld!". Das ist den Seniorinnen und Senioren nicht zuzumuten. Die Abgeordneten zum Nationalrat haben diesen Plan nicht umsonst einstimmig unterstützt. Diese 35 Millionen sind aufzubringen, die Pläne sind umzusetzen! Die Österreicherinnen und Österreicher haben sich diese Unterstützung in ihren letzten Lebenswochen und -tagen verdient!"

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Österreichischer Seniorenbund, Susanne Walpitscheker, stv. Generalsekretärin, Tel.: 0650-581-78-82, swalpitscheker@seniorenbund.at, www.seniorenbund.at

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