Unterrainer: AGB-Änderungen von booking.com nicht ausreichend

Macht der Online-Portale muss begrenzt werden

Wien (OTS/SK) - "Die Ankündigungen von booking.com, seine Geschäftsbedingungen abzuändern, zeigt, dass wir etwas bewegen können. Aber noch ist die Bestpreisgarantie nicht gefallen. Denn nur mit einer eigenständigen Preis- und Produktpolitik ist ein Unternehmen frei", erklärt SPÖ-Tourismussprecher Max Unterrainer am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Die Online-Buchungsportale gaukeln mit der Bestpreisgarantie vor, dass der Gast nichts falsch machen kann. In Wahrheit handelt es sich aber immer mehr um einen verzerrten Wettbewerb. Das kann nicht das Ziel sein. Dass booking.com von der Paritätsregelung abgeht, ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber ich vermute hier mehr Taktik gegenüber dem Kartellamt als wirkliche Einsicht", so Unterrainer. Es gilt den Druck aufrecht zu erhalten, immerhin gehen heute 15-25 Prozent des Zimmerpreises an die online-Branchenriesen, dazu werden vitale Nebenbedingungen diktiert. Des Weiteren werden Stornogebühren, Zimmerverfügbarkeit und Preis zu stark von außen bestimmt. "Waren Buchungsplattformen früher noch eine willkommene Hilfe, entwickeln sie sich immer mehr zum Problem", kritisiert Unterrainer.

Der SPÖ-Tourismussprecher fordert dabei weiterhin eine starke österreichische Buchungsplattform ein: "Die derzeitige Situation entzieht der österreichischen Hotellerie nicht nur massiv Geld, sie verringert auch die Möglichkeiten, die Marke Österreich bestmöglich zu präsentieren. Ich bin überzeugt, dass hier Politik und Wirtschaft gemeinsam neue Wege gehen müssen." (Schluss) ve/rm/mp

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