Heute findet der 5. bundesweite Tag der Offenen Jugendarbeit statt

bOJA und BMFJ: Vielfältiges Programm und offene Türen erwarten die BesucherInnen am 26. Juni

Wien (OTS) - Jugendministerin Sophie Karmasin und das Bundesweite Netzwerk Offene Jugendarbeit (bOJA) rufen heute gemeinsam den Tag der Offenen Jugendarbeit aus. Im Zentrum stehen die Professionalität und das Potential der vielen Jugendzentren, -treffs und der Mobilen Jugendarbeit in ganz Österreich.

"600 Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit in ganz Österreich sind tagtäglich für junge Menschen da. Offene Jugendarbeit leistet mit ihren Angeboten und Methoden einen wichtigen Beitrag zur Chancengerechtigkeit junger Menschen", so bOJA-Geschäftsführerin Daniela Kern-Stoiber.

Während im Bundesland Vorarlberg die Bustour "OJA-Surf" am 26. 6. sechs Jugendhäuser miteinander verbindet und Vielfalt fördert, gibt es in anderen Einrichtungen Tage der Offenen Tür und pädagogische Angebote wie einen Mädchenabend oder gesundes Kochen. "Die Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit leisten professionelle Unterstützung für junge Menschen und nehmen sie in ihren individuellen Lebenswelten und Anliegen ernst", so Jugendministerin Karmasin, und weiter: "Aus diesem Grund ist die Offene Jugendarbeit nicht nur eine wichtige Partnerin, sondern übt auch eine gesellschaftspolitisch relevante Funktion aus."

"Mein Zeichen gegen Extremismus"

Der heutige Tag der OJA steht im Zeichen der Vielfalt und des "Gemeinsamen". So sammelt bOJA Statements von Jugendlichen gegen Extremismus und für Vielfalt in Form von Videobotschaften, Fotos oder Textbeiträgen. Unter den Einsendungen werden tolle Preise verlost. "Durch solidarisches Handeln und zivilgesellschaftliches Engagement können Zeichen gegen Ausgrenzung und Rassismus gesetzt werden", ist Kern-Stoiber überzeugt. Seit 1. Dezember 2014 ist die Beratungsstelle Extremismus bei bOJA angesiedelt. Sie versteht sich als erste Anlaufstelle für Angehörige, JugendarbeiterInnen, LehrerInnen und alle anderen Personen, die mit dem Thema Extremismus konfrontiert sind.

Ein relevantes Grundprinzip der Offenen Jugendarbeit ist Partizipation, so wird in den Angeboten der Offenen Jugendarbeit darauf geachtet Beteiligung zu ermöglichen und jugendlichen Stimmen Gehör zu verschaffen. Alleine im letzten Halbjahr unterstützte bOJA bundesweit zehn Partizipationsprojekte, die sich mit Jugend im Öffentlichen Raum, in der Gemeinde oder mit der partizipativen Schaffung einer Anlaufstelle für junge Menschen beschäftigten.

Broschüre: "Politische Partizipation"

Zum diesjährigen Bundesweiten Tag der Offenen Jugendarbeit veröffentlicht bOJA außerdem eine aktuelle Broschüre mit dem Titel "Die Entwicklung des Eigensinns… Politische Partizipation in der Offenen Jugendarbeit", die mit Unterstützung des Jugendministeriums herausgegeben werden konnte. "Da junge Menschen ab 16 Jahren wahlberechtigt sind, ist es uns ein Anliegen die politische Partizipation auch schon vor dem 16. Geburtstag zum Thema zu machen und junge Menschen auf ihr Wahlrecht vorzubereiten. Methoden besitzt die Offene Jugendarbeit hierfür zahlreiche, so sind in der Broschüre einige good-practice-Projekte aufgeführt", sagt Kern-Stoiber.

Alle Informationen rund um den Bundesweiten Tag der Offenen Jugendarbeit sowie eine aktuelle Aktivitätenliste findet sich auf www.boja.at.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit
Mag.a Stephanie Deimel, Projektverantwortliche
c/o Lilienbrunngasse 18/47, 1020 Wien, Österreich
Mail: stephanie.deimel@boja.at , Tel: 0660-5768237

Bundesministerium für Familien und Jugend
Sven Pöllauer, M.A.
Sprecher der Bundesministerin
+43-1-71100-3404; Mobil: +43-664-320 96 88
sven.poellauer@bmfj.gv.at
www.bmfj.gv.at

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