Preiner zu Bienensterben: Verlängerung des Neonics-Verbots ist notwendig

Pestizideinsatz schwächt und tötet Bienen – allgemeine Reduktion des Pestizideinsatzes gefordert

Wien (OTS/SK) - In Österreich steht eine Änderung hinsichtlich des Einsatzes von Neonicotinoiden in der Landwirtschaft bis spätestens Oktober 2016 an, auf europäischer Ebene muss es noch in diesem Jahr eine Entscheidung auf Basis der EFSA-Studie geben. "Eine Entscheidung hinsichtlich des Pestizideinsatzes ist notwendig, es gibt bereits jetzt ausreichend wissenschaftliche Expertise, wie notwendig ein Neonics-Verbot für den Bestand der Bienenvölker ist", so SPÖ-Landwirtschaftssprecher Erwin Preiner am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Eine allgemeine Reduktion beziehungsweise ein Verbot des Pestizideinsatzes ist jedenfalls das Ziel. Der SPÖ-Landwirtschaftssprecher fordert in diesem Zusammenhang vom zuständigen Landwirtschaftsminister ein nationales Rettungsprogramm zum Schutz der Bienen.

Auch im Zusammenhang mit TTIP fordert der SPÖ-Landwirtschaftssprecher die Beibehaltung der GVO-Freiheit auf nationaler Ebene. Derzeit liegt das auf EU-Ebene beschlossene GVO-Selbstbestimmungsrecht zur Umsetzung im Parlament. "Die GVO-Freiheit im Anbau muss beibehalten werden", betont Preiner. Der SPÖ-Landwirtschaftssprecher sieht -sollte im Zusammenhang mit TTIP eine GVO-Freiheit nicht gewährleistet sein - die heimischen Betriebe allen voran die Bio-Landwirte gefährdet. "Die österreichischen Biobetriebe und kleineren Familienbetriebe würden damit unter die Räder kommen", so Preiner, der mehr Unterstützung für regionale GVO-freie Produkte mit kurzen Transportwegen fordert. (Schluss) sc/rm/mp

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