FPÖ fordert Stellungnahme von GSWB-Geschäftsführer Wintersteller

Salzburg (OTS) - "Während der gemeinnützige Wohnbau in Österreich derzeit von Skandalen überschattet wird, bleibt auch Salzburg von bemerkenswerten Deals zwischen Genossenschaften und Management nicht verschont", kritisiert heute FPÖ-Landtagsabgeordnete Marlies Steiner-Wieser. Es könne in diesem Zusammenhang nur an den Wohnungsdeal des Wohnbau Bergland-Vorsitzenden und SP-Mannes Georg Maltschnig erinnert werden, der eine parlamentarische Anfrage nach sich zog. Steiner-Wieser fordert daher schleunigst eine Reformierung des der Gebarung von Wohnbaugenossenschaften zugrundeliegenden Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes und eine Auslagerung der Kontrolle über gemeinnützige Bauträger an den Rechnungshof und an externe Wirtschaftsprüfer.

"Auch der Salzburger GBV-Landesobmann und GSWB-Geschäftsführer Christian Win-tersteller wird nicht umhinkommen, sich vom skandalumrankten Bundesobmann des GBV, Karl Wurm, zu distanzieren", fordert Steiner-Wieser eine Stellungnahme. Der SPÖ-Nationalratsabgeordnete Josef Muchitsch kam beispielsweise in den Genuss einer mit Wohnbauförderung errichteten und durch die Sozialbau AG vermieteten Billigst-Wohnung in der Nähe des Parlaments. GBV-Bundesobmann Karl Wurm kaufte gleich fünf Wohnungen aus dem direkten Umfeld der GEWOG-Neue Heimat, deren Geschäftsführer er ist. Nach derartigen Skandalen könne nicht einfach zur Tagesordnung übergegangen werden. "Ich hoffe, dass Wintersteller längst überfällige Reformen öffentlich unterstützen wird. Ebenso wie unsere Rücktrittsaufforderung an Karl Wurm", schließt Steiner-Wieser.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-LandtagsabgeordneteMarlies Steiner-Wieser 0650 6680085

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0010