Stronach/Steinbichler: Palmöl-Misswirtschaft endlich abstellen

Betrug an Umwelt, Konsumenten und heimischer Wirtschaft muss aufhören

Wien (OTS) - "Es ist wichtig aufzuzeigen, welch unsägliche Entwicklung durch das Palmöl und der damit einhergehenden Rodung von Regenwäldern - stündlich Flächen im Ausmaß von 300 Fußballfeldern -im Gange ist", stellt Team Stronach Agrarsprecher Leo Steinbichler fest. Steinbichler selbst hat schon in der Vergangenheit immer wieder auf die Palmöl-Problematik hingewiesen: "Durch die grenzenlose Gier der Konzernwirtschaft sind wir aktiv beteiligt nicht nur an der Zerstörung des Regenwaldes und am Klimawandel, sondern auch an der Zerstörung der heimischen Wirtschaft und Landwirtschaft. Diese Palmöl-Misswirtschaft gehört endlich abgestellt!"

"In 68 Prozent aller angebotenen Lebensmittel, wie zuletzt das Nutella-Beispiel offenbarte, ist Palmöl drinnen", macht Steinbichler aufmerksam. Doch finde sich dieses auch das auch in Kosmetik, in sämtlichen Lebensmittelsubstituten, in Waschmitteln und auch in Treibstoffen. So hat eine Anfrage an Umweltminister Rupprechter bestätigt, dass dem in Österreich verbrauchten Diesel jährlich rund 33.000 Tonnen Palmöl, - das entspricht einer Anbaufläche von über 12.000 Hektar - beigemengt wird. "Mit dieser unbefriedigenden Beantwortung durch Minister Rupprechter werde ich mich nicht abfertigen lassen", kündigt Steinbichler an, "weiter am Thema dran zu bleiben. Es ist erschütternd, dass diese vorschreitende Rodung des Regenwaldes und die zunehmende Spekulation mit Palmöl, auch durch die Investments unserer Pensionsfonds unterstützt wird", verweist er auf die jüngste Ausgabe der ORF-Formats "Weltjournal Extra".

Der Abgeordnete fordert die Politik auf, "dieser Fehlentwicklung entgegenzuwirken - zum Schutz der Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder und zum Erhalt der heimischen Landwirtschaft."

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