FPÖ-Kickl: Altkanzler Vranitzky leidet unter Gedächtnislücken

Wien (OTS) - "Es ist schon erstaunlich wie sehr man sich die Realität zurechtbiegen kann", kommentierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl Aussagen des roten Ex-Kanzlers Franz Vranitzky zum Thema Koalition mit der FPÖ. So habe Vranitzky im Zusammenhang mit der burgenländischen SPÖ/FPÖ-Koalition von "Tabubruch", "Bestürzung" oder gar "Experimenten" gesprochen. "Dabei vergisst der Herr Ex-Kanzler offenbar, dass er selbst mehr als zweieinhalb Jahre als Finanzminister in einer SPÖ/FPÖ-Koalition gedient hat", erinnerte Kickl an die Ära Sinowatz.

Auch habe der damalige Finanzminister Vranitzky keinerlei Probleme damit gehabt, einen gewissen Jörg Haider als Minister in die Regierung Sinowatz/Steger zu holen, wie dies damals geplant worden sei, zitierte Kickl gut informierte Zeitzeugen. "Die künstliche Empörung des nunmehrigen FPÖ-Hassers Vranitzky ist wohl eher seinen vernichtenden Wahlniederlagen zuzuschreiben, die ihm die damalige Haider-FPÖ beschert hat", zeigte sich Kickl unbeeindruckt vom Gesudere eines gescheiterten SPÖ-Kanzlers.

Wenn rot-blau tatsächlich so schlimm für Vranitzky sei, so stelle sich doch die Frage, wie er selbst mehr als zweieinhalb Jahre Teil einer solchen Regierung sein habe können, ohne auch nur ein einziges mal dieses Thema anzusprechen, zeigte sich Kickl verwundert über die Gedächtnislücken des Herrn Altkanzlers und schloss mit einem Zitat eines anderen ehemaligen SPÖ-Kanzlers: "Lernen Sie Geschichte Herr Vranitzky."

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