Brunner: Frauenförderung ist das Gebot der Stunde

SPÖ-Frauen für Quoten in der Privatwirtschaft und mehr Einkommenstransparenz

Wien (OTS/SK) - "Kein Unternehmen kann heute mehr auf Frauenförderung verzichten. Mehr Frauen in Führungspositionen sind eine Frage der Gerechtigkeit und stellen ein großes Potenzial dar", sagte heute SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner anlässlich der Präsentation des Projekts "Women are top", das von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek koordiniert wurde und gemeinsam mit den ProjektpartnerInnen von der Wirtschaftsuniversität Wien und der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA) präsentiert wurde. ****

"Frauen sind heute so gut ausgebildet wie nie zuvor, dennoch sind sie in Entscheidungs- und Führungspositionen immer noch stark unterrepräsentiert. Dank der Initiative der Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek werden jene Unternehmen vor den Vorhang geholt, die erfolgreiche Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils setzen. Gleichzeitig werden Handlungsfelder aufgezeigt, um Geschlechtergerechtigkeit in Österreich voranzutreiben", so Brunner. Die Ergebnisse können unter www.frauenfuehren.at nachgelesen werden.

"Quoten in der Privatwirtschaft und mehr Einkommenstransparenz sind notwendig, damit wir in diesem Bereich schneller voran kommen", sagte Brunner. "In den staatsnahen Unternehmen konnten bereits gute Erfolge erzielt werden. 2008 betrug der Frauenanteil nur 16 Prozent, 2015 sind es bereits 37 Prozent. Auch mit den verpflichtenden Einkommensberichten haben die BetriebsrätInnen ein wichtiges Instrument, um gegen Ungerechtigkeiten aufzuzeigen. Es ist wichtig, dass wir die Instrumente zur Einkommenstransparenz weiterentwickeln.

"Wir setzen uns konsequent dafür ein, die Chancen von Frauen zu verbessern. Das heute präsentierte Projekt liefert dazu einen wichtigen Beitrag", so Brunner abschließend. (Schluss) up/mp

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