ASFINAG: FREIE FAHRT AUF DER NORDUMFAHRUNG KLAGENFURT

Vier Tunnel sind generalsaniert und mit modernster Sicherheitstechnik ausgestattet

Klagenfurt (OTS) - In weniger als zwei Jahren hat die ASFINAG jetzt ein wichtiges Verkehrssicherheits-Großprojekt in Kärnten erfolgreich abgeschlossen. Die Nordumfahrung Klagenfurt auf der A 2 Süd Autobahn mit insgesamt vier 20 Jahre alten Tunnels wurde seit September 2013 generalsaniert und mit modernster Sicherheitstechnik ausgestattet. "Besonders stolz sind wir dabei auf das System AKUT, also das akustische Tunnelmonitoring, das Unfälle gleichsam hören kann", erklärte ASFINAG-Baugeschäftsführer Alexander Walcher bei einem Pressegespräch in Klagenfurt. Die ASFINAG investierte in diese Generalsanierung 55 Millionen Euro.

Erneuert wurden bei den Tunnels Lendorf, Trettnig, Falkenberg und Ehrentalerberg dabei alle elektrotechnischen und maschinellen Anlagen wie Lüftung, Türen, Tore, Notrufeinrichtungen, Sicherheitsstromversorgung, Videokameras, Tunnelbeleuchtung, Funk, Infotafeln, Datenleitungen und Löschwasseranlage. Auch auf baulicher Seite wurden die 20 Jahre alten Tunnel umfassend saniert. Darunter etwa der Brandschutz, die Tunnelbeschichtung, der Fahrbahnbelag sowie die Glanbrücke. Insgesamt elf Kilometer der A 2 sowie fast sechs Kilometer Tunnel (in Summe also knapp zwölf Kilometer Tunnelröhren) wurden in diesem Zeitraum erneuert.

"Tunnelohren" gehen in Echtbetrieb

Die technische Innovation AKUT, die von der ASFINAG gemeinsam mit dem Forschungsunternehmen Joanneum Research zur Serienreife entwickelt wurde, bildet erstmals auch mit einem - ebenfalls erneuerten -Videosystem eine Einheit. Das System besteht aus Mikrofonen, die im Tunnel eingebaut werden, und einer lernenden Software. Diese filtert alle Auto- und Fahrtgeräusche heraus, die zum normalen Betrieb gehören. Bei untypischen, wie klirrendes Glas, Schreie oder Zusammenstöße von Fahrzeugen, schlagen diese "Tunnelohren" hingegen Alarm. Der Vorteil: AKUT ist schneller als Videokameras, im Testbetrieb in der Steiermark bis zu zwei Minuten. Zeit, die im Ernstfall lebensrettend sein kann.
Die Verkehrsfreigabe kann nach Rückbau der Baustelleneinrichtung noch vor dem Ferienstart am Sonntag um 5 Uhr früh erfolgen.

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