„Niedergang und Renaissance“: Teil vier des „Universum History“-Achtteilers „Die Geschichte der Menschheit“

Am 26. Juni in ORF 2

Wien (OTS) - Das Mittelalter gilt als Zeit der Finsternis: Es herrschten Angst und Schrecken in großen Teilen der Welt. Heidnische Nomaden aus dem Norden und Reitervölker aus dem Osten bedrohten Asien und Europa. Dennoch steht diese Epoche auch für Wissenstransfer und kulturellen Austausch - das zeigt die vierte Folge der achtteiligen "Universum History"-Serie "Die Geschichte der Menschheit" am Freitag, dem 26. Juni 2015, um 22.45 Uhr in ORF 2 unter dem Titel "Niedergang und Renaissance". Die weiteren Folgen der aufwendigen BBC-Doku-Reihe von Kathryn Taylor (deutsche Bearbeitung: Caroline Tann) stehen jeweils im Monatsrhythmus am Freitag um 22.45 Uhr (Teil 5 am 31. Juli) auf dem Programm von ORF 2.

Nach dem Fall des Römischen Reichs erlebte Europa ein Machtvakuum. Mächtige heidnische Stämme aus dem Norden stellten eine Bedrohung für die christlichen Zivilisationen unseres Kontinents dar - die Wikinger. Auf ihren Raubzügen kamen sie mit ihren Schiffen bis in die Gebiete des heutigen Russlands. Dabei zeigten sie sich auch als geschickte Gründer neuer Handelsniederlassungen. So wurde Kiew zum Sitz des Wikingerstammes der Rus und die Keimzelle für ein neues Weltreich: Russland. Wenig später überzogen andere Nomadenkrieger aus der Mongolei Europa und ganz Asien mit Furcht und Schrecken. Die Reiterhorden Dschingis Khans waren als "Geißel der Menschheit" berüchtigt. Sie überrannten auf ihren brutalen Eroberungsfeldzügen bestehende Reiche und kamen bis nach Peking im Osten und im Westen bis vor die Tore Wiens. Obwohl sie eine Spur der Verwüstung hinterließen, sorgten sie mit ihren Feldzügen unbeabsichtigt auch für einen gewaltigen Wissenstransfer von Ost nach West. So wurde auch die alte Seidenstraße wiederbelebt, die erst die berühmte Expedition von Marco Polo möglich machte. Vier Jahre dauerte diese Handelsreise von Italien bis nach Xanadu, dem legendären Hof Kublai Khans, des Enkels von Dschingis Khan. Marco Polos Reisebeschreibungen wurden zum Bestseller.

Während das christliche Europa im Mittelalter eine tiefe Krise zu meistern hatte, kamen Wissenschaft und Bildung im Islamischen Reich zur vollen Blüte. Die Eroberung von Konstantinopel, dem legendären Ostrom, durch die Osmanen war der Tiefpunkt dieser Krise. Doch dem Tod folgte die Auferstehung: Die aus Konstantinopel vertriebenen Künstler siedelten sich in den florierenden italienischen Stadtstaaten an und wurden ein entscheidender Faktor zum Entstehen der Renaissance - und damit der Wiedergeburt Europas.

Die in HD produzierte Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF - ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + - ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0002