Sozialdemokratische JuristInnen im BSA: Nein zu Zugangsbeschränkungen beim JUS-Studium!

Wien (OTS) - Anlässlich der Forderungen von BM Mitterlehner zu Zugangsbeschränkungen beim JUS-Studium sprechen sich die Sozialdemokratischen JuristInnen im BSA entschieden gegen Zugangsbeschränkungen für die Studienrichtung Rechtswissenschaften aus.
"Wenn BM Mitterlehner Zugangsbeschränkungen fordert, dann ist das kurzsichtig, denn: Bildung ist die Basis für eine erfolgreiche Zukunft und Investitionen in Bildung rentieren sich. Immerhin wurde bereits mehrmals nachgewiesen, dass der Staat ein Vielfaches seiner Ausgaben für Bildung durch Abgaben wieder hereinbekommt. Ein offener Hochschulzugang ist daher nicht nur aus sozialen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen notwendig und richtig, was gerade dem Wirtschaftsminister bewusst sein sollte", betont BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny.
"Die Pläne Mitterlehners widersprechen einer fortschrittlichen und sozial gerechten Bildungspolitik. Außerdem sind von den rechtswissenschaftlichen Fakultäten keine Probleme bei den aktuellen Zahlen der JUS-Studierenden gemeldet - im Gegenteil - sie lehnen die Forderung nach Zugangsbeschränkungen sogar entschieden ab! Der Zugang für das JUS-Studium weist keinerlei Probleme auf, die eine Beschränkung erforderlich machen würden. Durch E-Learning und Blended Learning konnten im JUS-Studium bereits Erfolge erzielt werden, weshalb hier auch ein unerwarteter Anstieg der Studierendenzahlen problemlos bewältigbar wäre" so die Vorsitzende der Sozialdemokratischen JuristInnen im BSA, Barbara Auracher-Jäger, abschließend.

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