Glawischnig: Regierung muss Masterplan für Unterbringung der Flüchtlinge erstellen

Grüne: Gegenseitige Schuldzuweisungen schaffen kein einziges Quartier

Wien (OTS) - "Der gestrige Asylgipfel zwischen Regierung und Landeshauptleuten ist leider ohne konkrete Ergebnisse zu Ende gegangen. Gegenseitige Schuldzuweisungen, wer dafür verantwortlich ist, schaffen kein einziges Quartier. Diese werden aber dringend benötigt. Bund, Länder und Gemeinden können die Herausforderung gemeinsam meistern, wenn sie an einem Strang ziehen. Das hat etwa 1956/57 bewiesen, wo ein viel ärmeres Österreich in der Lage war, 180.000 Ungarn-Flüchtlinge aufzunehmen", betont Eva Glawischnig, Bundessprecherin und Klubobfrau der Grünen.

"Es braucht einen Masterplan für die nächsten Monate und das nächste Jahr. Hier sollte die Bundesregierung auf die jahrzehntelange Expertise und Erfahrung von NGOs wie Rotes Kreuz, Caritas, Diakonie, Volkshilfe, aber auch von UNHCR zurückgreifen und mit ihnen gemeinsam diesen Masterplan entwickeln", schlägt Glawischnig vor.

Bei unseren deutschen Nachbarn gelingt es der Regierung gemeinsam, mit entsprechender konsensualer Aufstockung der Mittel die Unterbringung der Flüchtlinge aus den Kriegs- und Krisenregionen professionell politisch zu managen. "Und das ohne Wasser auf die Mühlen der Verängstiger und Hetzer zu gießen", sagt Glawischnig.

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