Neuer (Zünd-)Stoff für die „CopStories“: Dreharbeiten zu zehn neuen Folgen der ORF-Serie

Wie alles begann: Dakapo der Staffeln eins und zwei ab 7. Juli in ORF eins

Wien (OTS) - Die Mörderjagd hat in Ottakring wieder Hochsaison, werden doch derzeit wieder zehn neue "CopStories" erzählt. Denn noch bevor die Kieberer aus der Kreitnergasse die heimischen Wohnzimmer wieder ins Visier nehmen und ab 7. Juli 2015 (jeweils Dienstag um 21.05 Uhr) in einem Dakapo der ersten und zweiten Staffel auf Streife gehen, sind sie vor der Kamera für die vierte Staffel auch schon wieder im Dauereinsatz. Bei einem Setbesuch in der Polizeiinspektion nahmen gestern, am Dienstag, dem 23. Juni, Johannes Zeiler, Serge Falck, Claudia Kottal, Murathan Muslu, Kristina Bangert, Michael Steinocher und Barbara Kaudelka unter der Regie von Barbara Eder einen Fall von Kindesentführung genauer unter die Lupe.

Ein altbewährtes Team mit neuen Gesichtern

Im Hauptcast ermitteln erneut Martin Zauner, David Miesmer, Martin Leutgeb und Holger Schober. Neben dem altbewährten Team und Neuzuwachs Marion Mitterhammer als Staatsanwältin spielen wie gewohnt u. a. auch diesmal wieder Cornelius Obonya, Sonja Romei, Reinhold Moritz, David Oberkogler, Alev Irmak, Corinna Pum, Michael Weger und Susi Stach. In Episodenrollen stehen u. a. Karl Fischer, Gerhard Greiner, Doris Hindinger, Eva Maria Marold und Reinhard Nowak vor der Kamera. Die Dreharbeiten zu den zehn 45-minütigen Folgen, die wieder jeweils einen Arbeitstag der Polizistinnen und Polizisten umfassen, finden noch bis Mitte August in Wien statt. Nach Barbara Eder nimmt Umut Dag wieder am Regiesessel Platz. Die Drehbücher stammen aus der Feder von Karin Lomot, Guntmar Lasnig, Mike Majzen und erstmals Rainer Hackstock (nach einer Idee von Pollo de Pimentel). Diese vierte Staffel der ORF-Serie ist voraussichtlich 2016 in ORF eins zu sehen - ebenso wie die dritte Season, die bereits abgedreht ist. Die 20 Folgen der Staffeln eins und zwei sind jeweils als 3-DVD-Box bei Hoanzl und im Medienhandel erhältlich, exklusiv auf der VoD-Plattform Flimmit online zu sehen.

Johannes Zeiler: "Es bleibt spannend"

Seit der ersten Staffel ist Johannes Zeiler (spielte zuletzt Helmut Zilk für den Kinofilm "Deckname Holec") als Chef der Truppe zu sehen - als Chef, den sich so mancher vielleicht wünschen würde. Doch auch für Oberst Andreas Bergfeld gibt es Situationen, die ihn an seine Grenzen - und darüber hinaus - führen. "Ab der zweiten Staffel, die das Fernsehpublikum auch schon kennt, steckt Bergfeld in einer emotionalen Zwickmühle: zwischen seinem Beruf und dem Ziel, den Chef in seiner Souveränität zu halten, einerseits, und den Schwierigkeiten zu Hause andererseits."

Über die neuen Folgen: "Es bleibt spannend. Mit den Staffeln wechseln die großen Bögen und bekommen andere Farben. Obonya taucht auf, die Fälle gehen weg von der Drogenmafia zum Mädchenhandel. Und was vielleicht noch an Tempo zugelegt hat: Die kleinen Fälle in jeder Folge und die privaten Geschichten der Kollegen."

Michael Steinocher: "Viel Kraft nach Motorradunfall"

Michael Steinocher ist nach einem schweren Motorradunfall vor einigen Wochen nicht nur ab 14. August in den österreichischen Kinos in "Planet Ottakring" zu sehen, sondern auch schon wieder voll im Einsatz für die "CopStories"- und "es wird langsam", so Steinocher. ",CopStories‘ ist nach wie vor etwas, auf das ich mich freue. Die Arbeit hier am Set gibt mir so viel Kraft. Als ich nach dem Unfall zum ersten Mal wieder an den Set gekommen bin, habe ich mich noch gefragt, wie ich den Dreh schaffen soll. Aber als ich dann da war -schon alleine die vielen Glückwünsche haben mir so viel Energie gegeben, dass ich bis am Abend auf dreitausend war. Und so ist der Tag vergangen, als wäre nie etwas gewesen. Ich liebe dieses Team einfach."

Michael Steinocher (ab Staffel eins als Inspektor Sylvester Thaler zu sehen), dessen Schwester und Schwager übrigens bei der Polizei sind, über die Figur Inspektor Sylvester Thaler und die neuen Folgen: "Der private Sylvester hat schon sehr viel von mir, von mir früher. In der vierten Staffel wird Sylvester mit seiner Vergangenheit konfrontiert und muss so einiges aufarbeiten, das bisher brachgelegen ist. Und das freut mich sehr, weil so viel Privates von der Figur lange nicht am Plan gestanden ist." Steinochers Schwester und Schwager sind übrigens selbst bei der Polizei und voll des Lobes: "Die beiden sind stolz auf mich, und ich habe schon ein ganz großes Kompliment bekommen: ,Man könnte meinen, Du bist ein Echter.‘ Und der Oberst von der Wattgasse hat mir sogar schon angeboten, bei ihm anfangen zu können, wenn es mit der Schauspielerei nichts mehr werden sollte."

Claudia Kottal: "Ich habe wirklich großen Respekt vor der Arbeit der Polizei"

Claudia Kottal über ihre vierte Staffel als Bezirksinspektorin Leila Mikulov: "Es ist vertraut, aber zugleich auch immer etwas Neues. Und spannend ist es vor allem, die Drehbücher zu lesen und zu sehen, wie es weitergeht, das ist so wie die eigene Future-Biografie." Über ihre ganz persönliche "CopStory": "Ich habe seit ,CopStories‘ wirklich großen Respekt vor der Arbeit der Polizei, auch und vor allem deshalb, weil sie sich täglich in eine Gefahrensituation begeben muss, in der das Leben potenziell auf dem Spiel steht. Du klopfst an der Tür und weißt nicht, wer oder was dahinter steht. Das ist ein Gedankengang, den ich vorher nicht hatte."

Murathan Muslu: "Kleine Geschichten, die zu großen werden"

Der für "Risse im Beton" mehrfach ausgezeichnete Murathan Muslu verstärkt als Abteilungsinspektor Valentin "Itchy" Janusovic seit der dritten Staffel den "CopStories"-Cast: Er ist der Ottakringer Kieberer mit der meisten Auslandserfahrung, ein ehemaliger V-Mann mit Einsätzen in Österreich und Serbien. Über die Figur: "Itchy ist in Ottakring aufgewachsen und kommt oft undercover zum Einsatz. Aber viel mehr darf ich noch nicht verraten." Wie viel Itchy in Murathan Muslu steckt? "Auch wenn die Figur natürlich Charakterzüge hat, die ich selbst nicht habe, bin ich schon ganz generell davon überzeugt, dass sich jeder Schauspieler zu einem gewissen Teil selbst spielt." Über den besonderen Reiz an der Serie: "Was mir an ,CopStories‘ besonders gefällt, ist, dass die Geschichten im 16. spielen. Und weil ich hier selbst aufgewachsen und zu Hause bin, kenne ich jede Gasse. Außerdem ist es diese Mischung aus Komödie und dem alltäglichen Geschehen in Ottakring - kleine Geschichten, die zu großen werden, wenn man sie sich genauer ansieht."

In Sabine Derflingers Austro-"Tatort - Angezählt" und in den beiden Til-Schweiger-"Tatorten" ist Murathan Muslu allerdings auf der Seite des Bösen gestanden. Doch auch als Abteilungsinspektor hat er so manches Geheimnis zu verbergen, und es stellt sich schon bald die alles entscheidende Frage: Welche Seite ist die richtige? So dauert es nicht lange, bis Itchy von seiner dunklen Vergangenheit eingeholt wird und beim aktuellen Dreh deshalb auch entsprechend gezeichnet ist. "Und dank der hervorragenden Arbeit und Leistung unserer Maskenbildnerin sieht das auch ganz echt aus."

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"CopStories" ist eine HD-Produktion der Gebhardt Productions GmbH im Auftrag des ORF.

"CopStories" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand und auch als Live-Stream abrufbar.

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