Fälschungen schaden, Medikamente nutzen

Erstmals zertifizierte Online-Apotheken aus Österreich. Für Fälschungsschutz von Medikamenten leistet pharmazeutische Industrie Milliardeninvestitionen.

Wien (OTS) - Ab 25. Juni ist der Handel rezeptfreier Medikamente über Online-Apotheken auch in Österreich erlaubt. Dies ist für Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig, Anlass, an das Bewusstsein und die Verantwortung der Patienten zu appellieren: "Medikamente sind hoch sensible Produkte. Patienten vertrauen darauf, dass sie ihre Krankheitssymptome damit lindern oder die Krankheiten gänzlich heilen können. Dieses Vertrauen machen sich Kriminelle zum Vorteil, fälschen die Produkte und gefährden damit Patienten." Es sei hier jeder einzelne gefordert, sich zu vergewissern, dass der Anbieter eines so sensiblen Produktes zu 100 Prozent vertrauenswürdig sei und es sich nicht um eine Fälschung handelt, so Huber.

Die pharmazeutische Industrie setzt gemeinsam mit ihren Partnern im Gesundheitswesen Maßnahmen, die Bevölkerung über die Gefahren von Arzneimittelfälschungen aufzuklären und gleichzeitig den Fälschungsschutz von Originalpräparaten weiter zu erhöhen. Dazu Huber: "Wir investieren in den nächsten Jahren bis zu 11 Milliarden Euro in den Fälschungsschutz unserer Produkte, indem wir die Verpackungen und durch technische Einrichtungen auch den Transport vom Hersteller bis zur Apotheke sicherer gestalten."

Der Online-Versand rezeptfreier Medikamente entspricht für Huber dem allgemeinen Trend, immer mehr Produkte über das Internet zu beziehen. "Umso mehr steht damit aber jeder einzelne in der Pflicht, sich über die Vertrauenswürdigkeit der Bezugsquelle ausreichend zu informieren. Die aktuelle Kampagne des BMG und BASG ist dazu ein wertvoller Beitrag", sagt Huber. Sie führt das EU-weit gemeinsame Logo für zertifizierte Versandapotheken in Österreich ein. "Ich hoffe, dass dank dieser Maßnahmen und dank des gemeinsamen Einsatzes aller Partner im Gesundheitswesen in Zukunft Fälscher weniger Chancen mehr haben, ihre gesundheitsgefährdenden Produkte an die Patienten zu bringen", so Huber.

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Juni 2015), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 18.000 Beschäftigte (Quelle: Vollerhebung unter den Pharmig -Mitgliedsunternehmen, Stand Februar 2015)

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