SPÖ-Kärnten: Tourismus in Kärnten braucht mehr Qualität und weniger Quantität

Strauss: 12 Tourismusregionen und unzählige Verbände sind für ein Land der Größe Kärntens wenig zielführend. Kärnten Werbung in Landesverwaltung eingliedern, Marketing an Private vergeben.

Klagenfurt (OTS) - Angesichts der seit Jahren stagnierenden Tourismuszahlen in Kärnten und des damit einhergehenden fehlenden Willens zu entsprechend notwendigen Strukturreformen seitens der politisch Zuständigen will die SPÖ-Kärnten über Maßnahmen zur Wiederbelebung des Kärntner Tourismus diskutieren. So kann sich SPÖ-Tourismussprecher LAbg. Jakob Strauss u.a. vorstellen, die Zahl der Tourismusregionen und Tourismusverbände drastisch zu reduzieren. "12 unterschiedliche Tourismusregionen mit 12 unterschiedlichen Managern und Verwaltungen sowie die dutzenden Tourismusverbände sind eindeutig zuviel für ein Land von der Größe Kärntens. Dass diese Struktur nicht die entsprechenden Ergebnisse für Kärnten liefern, zeigen die stagnierenden Zahlen", macht Strauss deutlich. Er, Strauss, will über eine drastische Reduktion diskutieren: "Kärnten sollte als eine Region beworben und administriert werden. Was unser schönes Tourismusland braucht, ist ein gemeinsamer Auftritt und nicht 12 unterschiedliche!"
Mehr als hinterfragenswert ist für Strauss auch die Performance der aufgeblähten Kärnten Werbung: "Die Tourismuszahlen und ihre Entwicklung rechtfertigen in Zeiten wie diesen jährliche Ausgaben von neun Millionen Euro Steuergeld in keinster Weise." Der SPÖ-Tourismussprecher schlägt vor, darüber nachzudenken, die Verwaltungsagenden der Kärnten Werbung in die Landesverwaltung einzugliedern und die Marketingaktivitäten drastisch gekürzt nach einer entsprechenden europaweiten Ausschreibung an Private zu vergeben.
Zudem müsse sich der politisch Zuständige Referent deutlich intensiver mit der Tourismuswirtschaft auseinandersetzen, um alle Anforderungen und Begehrlichkeiten unter einen Hut zu bringen. "Hier besteht noch sehr viel Luft nach oben. Eine Studie für 90.000 Euro Steuergeld in Auftrag zu geben, die als Ergebnis ohnehin längst bekannte Tatsachen liefert und eigentlich die Aufgaben der Kärnten Werbung wahrnimmt, ist nicht nur zu wenig, das ist verschwendetes Steuergeld", so Strauss abschließend.
Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Landtagsklub Kärnten, Klagenfurt

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90001