NEOS: waff bedeutet 20 Jahre Mini-Förderungen nach dem Gießkannenprinzip

Meinl-Reisinger: Doppelgleisigkeiten in Wien verursachen Verwaltungskosten

Wien (OTS) - "Seit 20 Jahren schüttet der waff auf höchst ineffiziente Weise vor allem Mini-Förderungen von maximal 200 Euro für Weiterbildungen aus. Dieses Gießkannenprinzip ist völlig sinnlos - weniger Personen mit höheren Summen zu fördern und dabei auf die Arbeitsmarktsituation zu achten ist viel zielführender,", kritisiert NEOS-Spitzenkandidatin Beate Meinl-Reisinger den Wiener Arbeitnehmer_innen Weiterbildungsfonds.

Zum einen orientieren sich die Förderungen nicht an dem, was auf dem Arbeitsmarkt gesucht wird: Zum Beispiel ist das Nachholen des Lehrabschlusses im Einzelhandel nicht zielführend, weil die Arbeitslosigkeit in dieser Branche enorm steigt und seit 2011 um 38 Prozent zugenommen hat. Zum anderen sind die Obergrenzen für Zuschüsse viel zu niedrig und helfen daher nicht denjenigen, die sie dringend brauchen: So sind die Vorbereitungskurse für Berufsreifeprüfungen mit 1.000 Euro gedeckelt, obwohl die Kurse 2.100 bis 2.500 Euro kosten.

"Bildung ist das wirksamste Mittel gegen die steigende Arbeitslosigkeit, deshalb muss Wien alle seine Kapazitäten aufwenden, um in Bildung zu investieren. Wien braucht nicht noch mehr Politiker samt ihren Günstlingen. Wien braucht auch nicht noch mehr Inserate und Plakate, die uns eine heile Welt vorgaukeln. Aber Wien braucht bessere Bildung und mehr Arbeitsplätze. Nur dann hat unser Wien auch Zukunft. Die Einsparung von unnötigen politischen Posten, die Halbierung der Parteienförderung und der Werbungskosten bringen 120 Millionen Euro zusätzlich - jedes Jahr. Das sind etwa 1000 Euro pro Kind! Wir werden dafür kämpfen, dass dieses Geld für Bildung statt für Politik und Werbung ausgegeben wird", kündigt Meinl-Reisinger an.

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