Meinl-Reisinger: „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen“

NEOS zur FPÖ-Klubklausur: Wien braucht Veränderung – aber ohne Strache

Wien (OTS) - "In einem Punkt sind wir uns mit der FPÖ einig: Es braucht in Wien dringend Veränderung. Wir müssen den roten Filz und das unverschämte Zugreifen auf die Steuergelder der Wienerinnen und Wiener stoppen. Aber dass dieser Wandel ausgerechnet durch die FPÖ erfolgen soll, grenzt an Absurdität", stellt Beate Meinl-Reisinger, Spitzenkandidatin der NEOS Wien, klar.

Sie erinnert an die großen Skandale, die die Republik erschütterten:
"Ob Buwog-, Eurofighter- oder Telekom-Desaster, hier saßen blaue Abkassierer ganz in der ersten Reihe.Der Blick nach Kärnten gibt einen Vorgeschmack darauf, was Wien blühen würde. "Die Pro-Kopf-Parteienförderung lag in Kärnten mit 30,5 Euro pro Wahlberechtigtem laut einer Untersuchung aus 2009 noch vor Wien, auch bei den Landesschulden ist das Bundesland mit 5.181 Euro pro Kopf Spitzenreiter in ganz Österreich. Mit der FPÖ gibt es in Wien keinen Systemwechsel, ganz im Gegenteil: Sie bedienen sich gerne selbst bei den Bürgerinnen und Bürgern."

Der kärntnerische Schuldenberg ist bei einem Jahresbudget in der Höhe von zwei Milliarden Euro auf fast vier Milliarden explodiert. Insgesamt sind 14,8 Prozent der unselbständig Erwerbstätigen Beamte oder Vertragsbedienstete. Zum Vergleich: Vorarlberg kommt mit 5,9 Prozent aus.

"Es ist eine traurige Bilanz, die die blaue Mannschaft rund um Strache präsentieren kann. Er versucht sich bei dieser Wahl als Rattenfänger, und das lassen wir nicht zu", so die Spitzenkandidatin. Ob orange oder blau, die Farbe spielt für die Spitzenkandidatin hier keinen Unterschied. "Es sind die gleichen handelnden Persönlichkeiten, die nicht mit Regierungs- und Budgetverantwortung umgehen können. Strache kann sich dieser Verantwortung nicht entziehen", bekräftigt Meinl-Reisinger.

"Wer echte Veränderung möchte, kann in Wien nur eine Partei wählen:
NEOS", so die Spitzenkandidatin abschließend.

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