FPÖ–Kitzmüller: Vorrangig sind Familien in Österreich zu unterstützen

Wien (OTS) - "Im Zusammenhang mit den Zahlungen der Familienbeihilfe in andere EU - Länder wird es zu einer entsprechenden gesamteuropäischen Lösung kommen müssen", so die freiheitliche Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller.

Klar sei jedoch auch, dass es nicht sein könne, dass man innerhalb der EU, bei ganz unterschiedlichen Preis- und Lebenshaltungsniveaus, überall denselben Betrag hin überweise. "Selbstverständlich müssen die ins Ausland getätigten Zahlungen auf das Niveau des Herkunftslandes angepasst werden. Vor allem in Hinblick darauf, dass es in Österreich 400 000 Kinder gibt, die armutsgefährdet sind. Wenn man hört, dass jedes zehnte Kind in Österreich von zentralen Lebensbereichen ausgeschlossen ist, schlechte Bildungschancen und keinerlei Freizeitaktivitäten hat, weil das Geld fehlt, erübrigt sich jegliche Diskussion ob der Höhe der Transferzahlungen", so Kitzmüller weiter.

Die hierfür zuständigen Politiker hätten für das Wohl der in Österreich lebenden Kinder, das Optimum herauszuholen. "Wir haben uns um die Kinder zu kümmern, die in Österreich leben und hier mit höheren Lebenshaltungskosten und einem viel höheren Preisniveau zu kämpfen haben. Dazu gehört auch die Leistungen innerhalb Österreichs regelmäßig an den Verbraucherpreisindex anzupassen und in die Länder wo das Leben billiger ist, auch entsprechend weniger zu überweisen. Das ist nicht nur logisch, sondern auch gerecht und führt niemals zu einer Diskriminierung von EU - Bürgern", so Kitzmüller.

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