IGP: Objektive Berichterstattung des ORF lässt zu wünschen übrig

ORF Programm von Umwelt-NGOs geschrieben – IGP fordert Objektivität ein

Wien (OTS) - Die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) stellt zur Halbzeit der Programmschwerpunktes "Mutter Erde im Zeichen der Biene" fest, dass eine objektive und neutrale Berichterstattung in Sachen Pflanzenschutzmittel nicht Ziel des ORF zu sein scheint. Die bis jetzt ausgestrahlten Beiträge, die die Ursachen der Bienenverluste thematisieren, strotzen von einseitiger Berichterstattung. Der Pflanzenschutz wird durch die vom ORF ausgewählten Interviewpartner an den Pranger gestellt.

Bereits im April 2015 hat sich die IGP dem ORF gegenüber als Gesprächspartner für den Programmschwerpunkt angeboten. "Wie wir leider feststellen mussten, ist keine der ORF Redaktionen auf uns zugekommen, um die Sicht der Pflanzenschutzmittel produzierenden Unternehmen zu berücksichtigen. Wie es aussieht ist das Programm des ORF von den Umwelt-NGOs geschrieben. Dies sehen wir als äußerst kritisch an - der ORF hat für eine ausgewogene und objektive Berichterstattung Sorge zu tragen", so Christian Stockmar, Obmann der IGP. "Wir begrüßen jede Initiative, die sich dem Schutz der Biene widmet - so auch Mutter Erde. Jedoch muss die Berichterstattung fachlich fundiert und ohne einseitige Schuldzuweisungen erfolgen. Der ORF ist seinen SeherInnen und ZuhörerInnen eine objektive Berichterstattung schuldig. Dafür zahlen wir alle auch unsere ORF-Gebühren", so Stockmar abschließend.

Die IGP fordert den ORF zu mehr Objektivität in Sachen Pflanzenschutzmittel für die zweite Hälfte der Schwerpunktwoche auf und stellt sich auch weiterhin als Gesprächspartner zur Verfügung.

Hintergrund

Die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) ist die Interessengemeinschaft der Pflanzenschutzmittel-produzierenden Unternehmen in Österreich. Ihre Kernaufgabe liegt in einer offenen und sachlichen Information rund um das Thema Pflanzenschutz. Dabei steht die IndustrieGruppe Pflanzenschutz als Gesprächspartner für Politik, Verwaltung und Umweltorganisationen zur Verfügung. Die 15 Mitglieder der IndustrieGruppe Pflanzenschutz sind die wichtigsten Produzenten und Händler von Pflanzenschutzmitteln in Österreich. Sie beschäftigen rd. 370 Mitarbeiter und erwirtschaften pro Jahr ca. 130 Millionen Euro an Umsatz.

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