Oberhauser: Sicherheit heimischer Lebensmittel hat höchsten Stellenwert

Lebensmittelsicherheitsbericht 2014 dem Ministerrat vorgelegt

Wien (OTS) - "Essen und Trinken sind lebensnotwendig und selbstverständlicher Teil unseres Alltags. Daher ist die Sicherheit unserer Lebensmittel ganz besonders wichtig für die Gesundheit der Menschen. Die Sicherheit der heimischen Lebensmittel hat für mich höchsten Stellenwert", so Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser, die heute, Dienstag, dem Ministerrat den Lebensmittelsicherheitsberichts 2014 vorgelegt hat. Der Bericht wird nun dem Nationalrat zur weiteren Behandlung übermittelt. ****

"Die KonsumentInnen haben ein Recht auf sichere Lebensmittel und ausreichende Informationen über deren Zusammensetzung, Nährwerte, Herstellungsverfahren und besondere Eigenschaften", ist die Gesundheitsministerin überzeugt. Um die nötige Transparenz zu gewährleisten, werden im Lebensmittelsicherheitsbericht jedes Jahr die österreichweit erhobenen Daten kompakt zusammengefasst und veröffentlicht. "Es freut mich besonders, dass sich, wie der Bericht zeigt, die niedrige Beanstandungsquote bei gesundheitsschädlichen Produkten von 0,3% im Vergleich zum Jahr 2013 noch verbessert hat. Wir konnten unser sehr gutes Niveau in Österreich weiter aufrechterhalten", erklärt Oberhauser.

2014 wurden von den Lebensmittelaufsichtsbehörden 43.507 Betriebskontrollen durchgeführt und 28.158 Proben untersucht und begutachtet. 22.975 Betriebskontrollen bei Fleischereibetrieben und 2.446 Betriebskontrollen in Micherzeugerbetrieben wurden von den Landesveterinärbehörden durchgeführt. Bei 84,1% aller Proben gab es keine Beanstandungen, 0,3 % wurden als gesundheitsschädlich eingestuft, 3,8 % wurden als ungeeignet bewertet. Die häufigsten Beanstandungsgründe waren Kennzeichnungsmängel und irreführende Angaben. Die Planung und Durchführung der amtlichen Lebensmittelkontrolle erfolgt nach dem risikobasierten Ansatz, das heißt: Die Proben werden je nach Risiko statistisch hinsichtlich des Stichprobenumfanges abgesichert und in repräsentativer Menge gezogen. Dieser Ansatz hat sich als geeignet erwiesen, um Schwachstellen aufzudecken und die Sicherheit bestmöglich zu garantieren.

Lebensmittelsicherheit ist ein Teil der Anstrengungen des öffentlichen Gesundheitswesens zur Vermeidung von lebensmittelbedingten Erkrankungen und zum Schutz vor Irreführung. "Wir arbeiten im Gesundheitsministerium an einer ständigen Weiterentwicklung des Überwachungssystems", so Oberhauser. Seit 2014 wurde in Betrieben, die ein erhöhtes Risiko darstellen könnten, ein gezieltes amtliches Überwachungsprogramm durchgeführt.

Die Sicherheit von Lebensmitteln, Verpackungsmaterial, Spielzeug und Kosmetik ist im Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz geregelt. Es handelt sich dabei um harmonisiertes EU-Recht, kontrolliert wird jedoch national, in Österreich in mittelbarer Bundesverwaltung in Verantwortung der Landeshauptleute, koordiniert durch das Gesundheitsressort.

Der Lebensmittelsicherheitsbericht 2014 steht unter www.bmg.gv.at als Download zur Verfügung. (Schluss)

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