69. Generalversammlung der LGV-Frischgemüse

Guter Start in die Frischgemüsesaison 2015 und Neuerungen im Aufsichtsrat

Wien (OTS) - Am 22. Juni 2015 fand die 69. ordentliche Generalversammlung der LGV-Frischgemüse in der Zentrale in Wien Simmering statt. Die Gärtner nahmen einstimmig den Jahresabschluss und Revisionsbericht an und beschlossen die Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrates für das Jahr 2014.

Im Zuge der Generalversammlung präsentierte Mag. Gerald König die ersten Ergebnisse der laufenden Frischgemüsesaison 2015, die von Jänner bis Mitte Juni mit einem Plus von rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr eine gute Saison erwarten lassen. Der Umsatz hat sich seit 2006 mehr als vervierfacht und die Menge mehr als verdoppelt.

Turnusmäßig fanden die Wahlen in den Aufsichtsrat statt. Der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende KD Ing. Robert Fitzthum stand für eine weitere Funktionsperiode nicht mehr zur Verfügung und scheidet 2015 auf persönlichen Wunsch aus dem Aufsichtsrat aus. Sein Nachfolger ist Martin Merschl, Gärtner in Wien, Donaustadt.

Aufsichtsratswechsel nach zehn erfolgreichen Jahren

Zum Abschluss seiner Tätigkeit als Vorsitzender des LGV-Aufsichtsrates verabschiedet sich KD Ing. Robert Fitzthum und blickt auf die vergangenen zehn Jahre Entwicklung der LGV-Frischgemüse zurück. Diese waren u.a. geprägt von großem Umsatzwachstum - der Umsatz konnte in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt werden - und dem kontinuierlichen Ausbau des Premiumsegments, mit dem bereits 40 % des Umsatzes erwirtschaftet wird. Diese Steigerung war der Entscheidung für einen Weg der Qualität statt Quantität zu verdanken. "Die Gärtner der LGV-Frischgemüse sind in den vergangenen zehn Jahren konsequent einen Qualitätsweg im Premiumsegment gegangen und waren in vielen Produktbereichen Branchenvorreiter. Wir sind in der Wahrnehmung beim Konsumenten von vielen Einzelbetrieben weiter zu einer starken, positiv besetzten Frischgemüsemarke gewachsen ", fasst Fitzthum im Kreise der Genossenschaftsmitglieder zusammen. Daneben waren die Jahr um Jahr wachsende, auf Konsumententrends abgestimmte Sortenvielfalt und LGV-Innovationen die zwei weiteren tragenden Säulen der erfolgreichen Strategie der LGV-Frischgemüse. "Unser Vertrauen in Innovationen und Premiumprodukte brachte uns in den vergangenen Jahren stabil durch zwei Krisen am Gemüsemarkt - die EHEC- und Russland-Krisen - und so konnten wir uns auf dem österreichischen und europäischen Markt bewähren", resümiert Fitzthum seine Amtszeit. Nicht zuletzt waren die Gärtner die tragenden Säulen der LGV-Marktstrategie, die Jahr für Jahr den erfolgreichen Weg mitgetragen haben.

Zudem waren die letzten zehn Jahre geprägt von zahlreichen Zertifizierungen, dem flächendeckenden Einsatz von Nützlingen in allen LGV-Betrieben sowie dem Aufbau einer Photovoltaikanlage zur Energieversorgung der Zentrale in Simmering. Das Unternehmen führte bereits 2001 das Qualitätsmanagementsystem nach ISO9001 ein und ließ sich auch bezüglich der Lebensmittelsicherheit nach HACCP zertifizieren. In den folgenden Jahren wurden weitere Zertifizierungen nach ISO14001 (Umweltmanagementsystem) und ISO22000 (Lebensmittelsicherheitsmanagementsystem) durchgeführt.
2005 traten die LGV-Mitgliedsbetriebe der Plattform "freiwillig ohne Gentechnik" initiiert von der Stadt Wien, der Wiener Landwirtschaftskammer und der LGV bei.

2005 wurde der internationale Standard IFS (International Food Standard, heute international featured standard/food) eingeführt, der mit seinen Versionierungen große Teile der ISO-Normen übernahm. Das AMA-Gütesiegel wurde fixer Bestandteil ab 2006.

In den letzten Jahren zeichnete sich eine Intensivierung von handelseigenen Standards ab, die die LGV in ihr Qualitätsmanagement integriert. Auch die BIO-Zertifizierung ist ein unverzichtbarer Teil unseres Qualitätsverständnisses.

Deutlich zeigt sich das Ergebnis dieses eingeschlagenen Weges auch am Bekanntheitsgrad der Marke LGV-Frischgemüse, der in 6 Jahren um 80 % gestiegen ist. Gekrönt wurde dies mit der Auszeichnung der LGV-Werbekampagne mit dem EFFIE in Gold und Platin im Vorjahr - ein direktes Ergebnis dieser Steigerung des Bekanntheitsgrads.
Mit positiven Wünschen verabschiedet sich der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende: "Ich bin überzeugt, dass die LGV-Frischgemüse gut für die Zukunft aufgestellt ist und dieser positiv entgegen blicken kann."

Neue Funktionen und Mitglieder im Aufsichtsrat

Als neuer Vorsitzender wurde Martin Merschl, bisher Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates, gewählt. Merschl blickt motiviert in die Zukunft der größten österreichischen Gärtnergenossenschaft: "Ich freue mich, den Vorsitz des Aufsichtsrates in diesem bedeutenden Unternehmen zu übernehmen. Ich möchte den erfolgreichen Weg der vergangenen Jahre fortsetzen und die zwei Argumente Regionalität und Innovation noch mehr in den Fokus stellen."

Merschls Stellvertreter sind Josef Rossmann (bis 2017) und Andreas Ableidinger (2017 bis 2019). Zwei neue Mitglieder wurden von den Genossenschaftsmitgliedern auf vier Jahre in den Aufsichtsrat gewählt: Georg Kölbl und Karl Kasehs. Franz Pannagl, Alfred Wallner und Leopold Schippani wurden auf weitere vier Jahre bestätigt. Kurt Ableidinger scheidet nach 27 Jahren aus dem Aufsichtsrat aus.

Über LGV-Frischgemüse:

LGV-Frischgemüse ist Österreichs größter Frischgemüseproduzent. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen wurde bereits im Jahr 1946 unter dem Namen "Landwirtschaftliche Gemüse- und Obstverwertungsgesellschaft für Wien und Umgebung" gegründet und vereint 109 Gärtnerfamilien aus Wien und Niederösterreich.

Die LGV-Gemüsegärtner bieten während der heimischen Saison von Februar bis November viele verschiedene frische Gemüsesorten an, von Melanzani über Paradeiser, Paprika und Gurken bis Brokkoli oder Vogerlsalat.

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T: +43 1 76069 410 E: k.olsa@lgv.at

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