MoU zu "Responsible Science" unterzeichnet

Leistung und Bedeutung der Forschung soll in Bevölkerung verstärkt werden – FWF als zentrale Förderungsorganisation der Grundlagenforschung in Österreich mit an Bord

Wien (OTS/FWF) - Am 17. Juni erfolgte der Startschuss für den Schwerpunkt "Responsible Science - Wissenschaft und Gesellschaft im Dialog" des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW). Ziel ist, eine "forschende Bewegung" im ganzen Land zu generieren und das Bewusstsein für Leistung und Bedeutung der Forschung in der Bevölkerung zu verstärken - ausgelöst durch den Zusammenschluss von Wissenschafts-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen sowie der Zivilgesellschaft. "Eine gesellschafts- und bürgerorientierte Wissenschaft hat ein enormes Potenzial, wenn sie den Open-Innovation-Ansatz verfolgt. Denn egal wie viele kluge, kreative und innovative Köpfe im wissenschaftlichen Prozessen involviert sind, der aktive Schritt hin zur Bevölkerung schafft einen wesentlichen Mehrwert für uns alle", so Wissenschafts-Staatssekretär Harald Mahrer bei der Präsentation.

Bei der Startveranstaltung unterzeichneten zahlreiche Mitglieder der neuen "Allianz für Responsible Science" das Memorandum, welches die Integration dieses Ansatzes in die bestehende Arbeit heimischer Institutionen zum Ausdruck bringt. Auch der FWF als die zentrale Förderungsorganisation für Grundlagenforschung in Österreich zählt zu den Erstunterzeichnern. FWF-Vizepräsidentin Christine Mannhalter zeigte sich von der Allianz begeistert. "Die Wissenschaft ist als Zukunftsmotor der Gesellschaft enorm wichtig, die Einbeziehung der Bevölkerung hat dabei einen sehr hohen Stellenwert - Responsible Research and Innovation (RRI) ist ein bedeutender Baustein auf dem Weg in die Zukunft. Die Möglichkeiten von RRI, wie beispielsweise Citizen Science oder Open Innovation, sind mannigfaltig", so Mannhalter, und weiter "viele dieser Entwicklungen werden wir beim FWF aktiv verfolgen und unterstützen."

Hand in Hand mit weitergehenden Aktivitäten im Bereich der Wissenschaftskommunikation gelingt auf diese Weise möglicherweise ein weiterer Schritt hin in Richtung einer höheren Akzeptanz von Wissenschaft und Forschung in der Gesellschaft. Mit der Unterzeichnung des Memorandums ist nun ein erster Start erfolgt.

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