Volkshilfe begrüßt Vorschlag für Bezirksquoten zur Unterbringung von AsylwerberInnen

Fenninger zu Asyl-Gipfel: „Jetzt müssen die Bezirkshauptmänner- und frauen aktiv werden!“

Wien (OTS) - Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich zeigt sich über den positiven Verlauf des heutigen Asyl-Gipfels mit Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner sowie Vertretern weiterer großer Hilfsorganisationen erfreut. Vor allem begrüßt er den Vorschlag des Bundeskanzlers, Bezirksquoten einzuführen: "In zwei Drittel der österreichischen Gemeinden ist bis dato keinE AsylwerberIn untergebracht. Eine Bezirksquote ist ein sinnvoller Weg, um einer Lösung näher zu kommen."

Laut Fenninger ist es höchste Zeit, dass Bewegung in das System kommt: "Die Herausforderung ist bewältigbar. Es sind die Landeshauptleute gefordert, um über die Bezirkshauptmannschaften sinnvolle und menschliche Lösungen zu finden. Und den Sorgen der Bevölkerung muss mit Information begegnet werden, das zeigen erfolgreiche Flüchtlingsprojekte immer wieder. Wenn die Verantwortlichen mit gutem Beispiel vorangehen und Lösungen präsentieren, dann finden sich viele engagierte MitbürgerInnen, die mithelfen", so der Direktor der Volkshilfe Österreich. Er fordert die Landeshauptleute in diesem Zusammenhang dazu auf, die Bezirkshauptmänner- und frauen dementsprechend zu unterstützen.

Auch der letzte Woche präsentierte Volkshilfe Sozialbarometer zeigt, dass die Sorgen der Bürgermeister und Bürgermeisterinnen unbegründet sind "Im aktuellen Volkshilfe Sozialbarometer spricht sich eine klare Mehrheit von fast zwei Drittel der Befragten dafür aus, dass Österreich schutzbedürftigen Menschen Asyl gewähren soll", präsentiert Fenninger die repräsentativen Ergebnisse der Umfrage. "In Anbetracht unerträglicher Vorkommnisse wie heute Früh in Linz ist es wichtig, dass diese Mehrheit positiver Stimmen stärker gehört wird. Die ÖsterreicherInnen stehen dem Thema offener gegenüber, als vielfach eingeschätzt wird!", sagt der Direktor abschließend.

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