Mitterlehner: "Flüchtlingsproblematik gemeinsam lösen"

Treffen mit Hilfsorganisationen konstruktiv verlaufen - Aufteilung auf Bezirke müsse mit Landeshauptleuten am Mittwoch diskutiert werden

Wien (OTS/BMWFW) - "In der Flüchtlingsfrage haben wir heute den bisher schon konstruktiven und fruchtbaren Dialog intensiviert. Die Erwartungshaltung, dass wir heute eine Problemlösung für die gesamten kommenden Jahre finden könnten, ist aber ganz sicher überzogen. Denn sowohl die quantitative Seite, als auch die qualitative Seite, sind viel zu komplex", sagte Vizekanzler Reinhold Mitterlehner nach dem Gespräch über die aktuelle Flüchtlingslage mit den Hilfsorganisationen. Derzeit habe man etwa 40.000 Plätze für Flüchtlinge zur Verfügung, man brauche aber 80.000.

"Alle Gesprächsteilnehmer haben die Meinung vertreten, dass die Variante über die Bezirke zu agieren, eine an sich gute sei", so Mitterlehner. Das müsse man bei dem für Mittwoch anberaumten Gespräch mit den Landeshauptleuten diskutieren. Hier sei die Problemlösungskompetenz auf Basis bestimmter Erfahrungswerte schon da. Die Verteilung von Flüchtlingen auf Bezirke sei trotzdem nicht ganz einfach, weil man vor Ort Betreuung in den Gemeinden brauche, um das Ganze nicht zum Versuch zu statuieren.

Mitterlehner betonte zudem, dass weitere Vorschläge zu den Themen Integration, Ausstattung von Gebäuden und Deutsch-Kursen diskutiert worden seien. Auch dies werde am Mittwoch weiter beleuchtet. "Alle waren der Meinung, dass es eine Verpflichtung sei, die Menschenrechte im Flüchtlingsbereich nicht nur zu diskutieren, sondern die Problematik gemeinsam zu lösen", so Mitterlehner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Mag. Waltraud Kaserer
Pressesprecherin des Bundesministers und Vizekanzlers
+43 1 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
waltraud.kaserer@bmwfw.gv.at
www.bmwfw.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MWA0002