Haimbuchner zu Asylgipfel II: Keine Quote für Österreich, sondern auf EU-Ebene

Linz (OTS) - Zum heute Mittag bereits zweiten Asylgipfel innerhalb weniger Tage mit SPÖ-Bundeskanzler Faymann und VP-Vizekanzler Mitterlehner, wo ein neuer Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge erarbeitet werden soll, stellte heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, LR Dr. Manfred Haimbuchner fest: "Wir brauchen keine Quoten für Österreich, sondern auf EU-Ebene. Eine EU-Quote ist mehr als überfällig. Liegt ein Asylgrund vor, so sind Schutzsuchende nach einem gerechten Schlüssel auf alle EU-Staaten aufzuteilen." ***

Generell eine Absage kommt vom FP-Landeschef für weitere neue Massenquartiere. "Große Asylzentren sind ein Risiko für die öffentliche Ordnung und Sicherheit", verweist Haimbuchner auf zahlreiche Vorfälle in Thalham und Traiskirchen, wo die Erstaufnahmezentren des Bundes sind. "Asylwerber sollen in möglichst kleinen Einheiten untergebracht werden. Aus FPÖ-Sicht muss auf eine verträgliche Relation zur Bevölkerungsgröße geachtet werden." Der von Innenministerin Mikl-Leitner geplante "Automatismus" - also die automatische Aufteilung auf die Bundesländer wird in der Realität kaum bis wenig umsetzbar sein. "Die beste Quotenregelung nützt nichts, wenn es an Unterbringungsmöglichkeiten fehlt." (schluss) bt

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