Sicherheit - LR Gerhard Köfer fordert mehr Polizisten für Kärnten!

Entschärfungsstützpunkt der Polizei in Wernberg muss wieder geöffnet werden

Klagenfurt (OTS) - Anlässlich des ersten Jahrestages der Polizei-Schließungsreform im Vorjahr, der insgesamt 22 Posten in Kärnten zum Opfer gefallen sind, verlangt Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer eine massive Aufstockung der Planstellen: "Ich fordere erneut, dass Kärnten zumindest 100 neue Polizisten erhält, um damit die immer größere werdenden polizeilichen Aufgaben erfüllen zu können. Zudem gilt es die Präsenz der Polizei vor Ort massiv zu erhöhen. Wie die Polizei-Gewerkschaft bereits vor Monaten aufgezeigt hat, sind durch die geänderten Strukturen pro Tag rund 25 Polizeistreifen im Land weniger im Einsatz, was sich negativ auf die Sicherheit der Kärntnerinnen und Kärntner auswirkt." Bezugnehmend auf den heutigen Bombenalarm in Klagenfurt kritisiert Köfer ein Fehlen von polizeilichen Fachkräften und entsprechenden Strukturen in Kärnten: "Alleine die Tatsache, dass Experten des Entschärfungsdienstes über vier Stunden mit dem Auto aus Innsbruck nach Kärnten anreisen müssen, beweist, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Der geschlossene Entschärfungsstützpunkt in Wernberg muss wieder geöffnet und mit entsprechenden Fachkräften ausgestattet werden."

Laut Köfer geht der sicherheitspolitische Kahlschlag im Land munter weiter: "Im Vorjahr waren es 22 Dienststellen, die geschlossen wurden, heuer ist es der Bundesheer-Hubschrauberstützpunkt in Klagenfurt. Was steht als nächstes auf der Abschussliste der rot-schwarzen Bundesregierung?" Köfer stellt dazu klar: "Ein weiteres Ausdünnen der Sicherheit ist grob fahrlässig und nicht zu akzeptieren. Ein Umdenken muss her, auch bei der rot-schwarz-grünen Koalition im Land. Diese ist in der Pflicht, endlich die Faktenlage zu erkennen und sich für die Sicherheit in Kärnten einzusetzen. In der Vergangenheit wurden leider alle unsere Warnungen in Richtung einer falschen Politik bei Polizei und Bundesheer von SPÖ, ÖVP und Grüne in den Wind geschlagen. Die Rechnung bekommen wir jetzt präsentiert, aufgrund dessen, dass uns immer mehr Infrastruktur geraubt wird."

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