„Report“ am 23. Juni über das Geschäft der Schlepper und berufliche Chancen von Flüchtlingen

Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer zu Gast im Studio

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den in HD produzierten "Report" am Dienstag, dem 23. Juni 2015, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Das Geschäft der Schlepper

Geschätzte 16 Milliarden Euro wurden in den vergangenen 15 Jahren für die illegale Migration nach Europa bezahlt - von Flüchtlingen an Schlepper. Weil sie für ihre Flucht keinen anderen Weg sehen, zahlen sie mehrere tausend Euro für die Reise unter menschenunwürdigen und lebensgefährlichen Bedingungen. Und während Europa viel Geld investiert, um Grenzen zu sichern und den Kontinent abzuschotten, ist die Fluchthilfe längst zu einem weltweiten Milliardengeschäft geworden. Wie funktioniert das Geschäft mit der Not? Welche Erfahrungen machen Flüchtlinge mit Schleppern? Und wie versucht Österreich, das Problem in den Griff zu bekommen? Martin Pusch und Jakob Horvat berichten.

Flüchtlinge: Der schwere Weg zum Job

Flüchtlinge, die in Österreich auf ihren Asylbescheid warten, haben in dieser Zeit keinen Zugang zum Arbeitsmarkt. Sie dürfen nur gemeinnützige Tätigkeiten oder Saisonarbeit verrichten. Doch auch dabei tun sich bürokratische Hürden auf. Ist der Asylbescheid positiv, dürfen sie auf Jobsuche gehen. Mangelnde Deutschkenntnisse und nicht anerkannte Ausbildung erschweren allerdings die berufliche Integration. Helga Lazar und Johannes Ruprecht analysieren, welche beruflichen Chancen Flüchtlinge haben und wie sich die Situation auf den Arbeitsmarkt auswirkt.
Live-Gast im Studio ist Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer.

Oberösterreich: Schwarz-Grün auf dem Prüfstand

Nach den Landtagswahlen in der Steiermark und im Burgenland steigt auch in Oberösterreich die Nervosität. Aktuelle Meinungsumfragen prognostizieren ÖVP und SPÖ für die Wahlen am 27. September starke Verluste. Die FPÖ hat Chancen auf Platz zwei, die derzeitige schwarz-grüne Mehrheit wackelt. Obwohl auch die Grünen leichte Gewinne erwarten können, zeigt sich einmal mehr: Sie können vom Wunsch der Bevölkerung nach Veränderung in der Politik kaum profitieren. Eva Maria Kaiser und Alexander Sattmann berichten.

Digitale Bedrohungen

Unsere digitale, vernetzte Welt gerät immer häufiger in den Fokus von Hackern, Betrügern und Terroristen. Computernetzwerke, Telefonverbindungen und Stromnetze sind besonders gefährdet. Wie gut ist die digitale Infrastruktur in Österreich gegen diese Bedrohungen geschützt und wie können sich die Behörden auf einen Ernstfall vorbereiten? Jakob Horvat berichtet über die Gefahren des Cyber-Terrorismus.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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