FWF-Präsidentin Pascale Ehrenfreund wird neue Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Amtsantritt am DLR im Herbst 2015. Mitglied des Vizepräsidiums wird bis zur Wahl einer neuen FWF-Führung dem FWF vorstehen.

Wien (OTS/FWF) - Die seit September 2013 im Amt befindliche Präsidentin des österreichischen Wissenschaftsfonds, Pascale Ehrenfreund, übernimmt ab Herbst 2015 die Funktion der Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Dies wurde vom Senat des DLR unter dem Vorsitz des Staatssekretärs im deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Matthias Machnig, in Berlin einstimmig entschieden. Sie wird damit die erste Frau an der Spitze in der Geschichte des DLR.

Erste Reaktionen des FWF-Vizepräsidiums sowie der Geschäftsführung schwankten zwischen großer Freude mit der amtierenden FWF-Präsidentin über ihre neue, spannende Herausforderung und aufrichtigem Bedauern, sie Richtung Deutschland ziehen lassen zu müssen.

"Ihr bisheriger, abwechslungsreicher Karriereweg, ihre wissenschaftlichen Erfolge im Bereich der Astrobiologie und Astrophysik sowie ihre bisherigen Stationen in der Wissenschaftspolitik - zuletzt beim FWF - machen sie zu einer ausgezeichneten Besetzung für die Position der Vorstandsvorsitzenden am DLR. Ich wünsche Pascale alles erdenklich Gute in Köln", so FWF-Vizepräsident Hermann Hellwagner in seiner ersten Reaktion.

"Ich gratuliere Pascale aus ganzem Herzen zu dieser tollen Position und wünsche ihr für diese spannende Aufgabe alles Gute. Ich werde ihre Energie und ihr Engagement im FWF vermissen. Ganz besonders freut es mich auch, dass sie nach dem FWF im Jahr 2013 bereits in einer zweiten hochangesehenen Organisation als erste Frau an die Spitze bestellt wurde", so FWF-Vizepräsidentin Christine Mannhalter in einer ersten Stellungnahme.

"Das DLR hat mit Pascale eine hervorragende Astrobiologin zu ihrer Vorstandsvorsitzenden gemacht. Meine aufrichtige Gratulation geht an Pascale für die nächste Etappe ihrer brillianten Karriere. Ich wünsche ihr viel Erfolg in ihrem neuen und spannenden Aufgabenbereich", so FWF-Vizepräsident Alan Scott.

"Pascale und ihr Präsidiumsteam haben den FWF in einer sehr schwierigen budgetären Zeit übernommen. Es war nicht zuletzt ihrem persönlichen, unermüdlichen Einsatz zu verdanken, dass der FWF diese Phase überstehen konnte. In den 'Geschichtsbüchern' des FWF wird diese Leistung seinen Eintrag finden", so FWF-Geschäftsführerin Dorothea Sturn zum Abgang der FWF-Präsidentin.

Bis Herbst 2015 bleibt Pascale Ehrenfreund noch Präsidentin des FWF. Danach wird ein Mitglied des Vizepräsidiums bis zur Wahl einer neuen FWF-Führung dem Wissenschaftsfonds vorstehen.

Das DLR ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden. Darüber hinaus ist das DLR im Auftrag der deutschen Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig. Zudem fungiert das DLR als Dachorganisation für den national größten Projektträger.

Das DLR erforscht Erde und Sonnensystem, es stellt Wissen für den Erhalt der Umwelt zur Verfügung und entwickelt umweltverträgliche Technologien für Energieversorgung, Mobilität, Kommunikation und Sicherheit. Sein Portfolio reicht dabei von der Grundlagenforschung bis zur Entwicklung von Produkten für morgen.

Das DLR betreibt Großforschungsanlagen für eigene Projekte und als Dienstleister für Partner in der Wirtschaft. Das DLR hat circa 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es unterhält 33 Institute, Test-sowie Betriebseinrichtungen und ist an 16 Standorten Deutschlandweit vertreten. Darüber hinaus unterhält das DLR Büros in Brüssel, Paris, Tokio und Washington D.C.

Im Geschäftsjahr 2013 betrug der Etat des DLR für Forschung und Betrieb rund 850 Millionen Euro, davon waren 53 Prozent im Wettbewerb eingeworbene Drittmittel. Das außerdem vom DLR verwaltete Raumfahrtbudget hatte ein Volumen von rund 1,3 Milliarden Euro.

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