24-Stunden-Betreuung: Hilfswerk begrüßt Trennung der Gewerbe und fordert verbindliche Ausübungs- und Standesregeln

Präsident Othmar Karas: „Mindeststandards, Qualitätskontrolle und faire Vertragsstandards müssen für alle Beteiligten gelten!“

Wien (OTS) - Das Hilfswerk begrüßt die heute vom Parlament beschlossene Gesetzesnovelle, die zur Trennung der Gewerbe zwischen Personenbetreuer/innen und Vermittlungsagenturen in der 24-Stunden-Betreuung führt.

"Eine Forderung des Hilfswerks wurde damit umgesetzt", freut sich Hilfswerk-Präsident Othmar Karas, "aber weitere wichtige Schritte im Sinne aller Beteiligten fehlen noch. Wir fordern verbindliche Ausübungs- und Standesregeln, mit Mindeststandards, Transparenz, Qualitätskontrolle und fairen Vertragsstandards für alle Beteiligten. Standards, die seriöse Agenturen schon heute bieten", so Karas.

Weiters regt das Hilfswerk auch eine Überarbeitung der Förderrichtlinien für die 24-Stunden-Betreuung an, um Anreize für Qualitätsverbesserungen zu setzen.

Zielsetzungen dabei sind:

- Faire Vertragsstandards zwischen Agenturen und Kunden einerseits sowie zwischen Agenturen und Personenbetreuer/innen andererseits

- Transparenz beim Angebot und den Zahlungsflüssen

- Einheitliche Standards bei den Werkverträgen zwischen Kunden und Personenbetreuer/innen

Zusätzlich sollen über die Förderung qualitätssichernde Maßnahmen wie Qualitätsbesuche und Fallbegleitung unterstützt werden.

Das Hilfswerk Österreich ist der größte österreichische Anbieter mobiler Pflege in Österreich und bietet seit 2007 im Rahmen der Hilfswerk-Personaldienstleistungs-GmbH auch Vermittlung und Organisation von Personenbetreuung ("24-Stunden-Betreuung") an.

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