Energieeffizienzgesetz - Stronach/Nachbaur: Man soll nicht alles regulieren!

Vertrauen in Innovationskraft der Wirtschaft und Industrie statt Bürokratiekeule

Wien (OTS) - "Das Energieeffizienzgesetz ist überflüssig", stellte Team Stronach Wirtschaftssprecherin Kathrin Nachbaur in ihrem Debattenbeitrag klar. "Das Gesetz macht alle Lieferanten dafür verantwortlich, dass ihre Kunden bis 2020 jährlich 0,6 Prozent weniger Energie verbrauchen, sonst müssten die Versorger Strafen zahlen - laut WIFO sind das bis zu 450 Millionen Euro. Wer, glauben Sie, bezahlt das wirklich? Natürlich werden die Stromkunden und Steuerzahler die "Krot" schlucken müssen!", so Nachbaur.

Österreich war wieder einmal überehrgeizig bei der Erfüllung der Vorgaben aus Brüssel, denn die Klimaziele wären sich auch ohne Energieeffizienzgesetz locker ausgegangen, so die Team Stronach Mandatarin, "aber Österreich will ja wieder Musterschüler sein." Die Regierung sollte lieber auf die Innovationskraft der Wirtschaft und der Industrie vertrauen als wieder einmal die Bürokratiekeule zu schwingen und damit unternehmerische und private Haushalte zusätzlich zu belasten, so Nachbaur: "Wir wollen in erster Linie Arbeitsplätze und gesunde, wettbewerbsfähige Unternehmen, die selbstverständlich im eigenen Interesse energieeffizient produzieren. Die Realität zeigt jetzt: Man kann und soll nicht alles regulieren!"

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