Nationalrat – Hell: Menschen länger in Beschäftigung halten und faktisches Pensionsantrittsalter erhöhen

Altersbedingtes Pensionsantrittsalter bei ÖBB-Bediensteten liegt annähernd bei ASVG-Beschäftigten

Wien (OTS/SK) - "Das altersbedingten Pensionsantrittsalter bei ÖBB-Bediensteten liegt annähernd bei jenen von ASVG-Beschäftigten. Alle neu eintretenden Beschäftigten seit 1996 sind im ASVG-System. Falsche Behauptungen sind daher zurückzuweisen", betont SPÖ-SeniorInnensprecher Johann Hell am Mittwoch in der Sitzung des Nationalrats. ****

Das veröffentlichte Pensionsmonitoring zeigt, dass die Anzahl der Neupensionierungen der Bundesbeamten im Jahr 2014 massiv gesunken ist. "Staatssekretärin Steßl hat bereits im März 2015 den ersten Bericht "Monitoring der BeamtInnen-Pensionen im Bundesdienst" veröffentlicht. Dieses Monitoring soll nun auch gesetzlich verankert werden", erklärte Hell.

Die geforderte Teilpensionsregelung der Neos ist abzulehnen, da sie eine Abschaffung der derzeit geltenden Wegfallbestimmungen für vorzeitige Alterspension gleichkommen würde und somit das erklärte Ziel der Bundesregierung, das faktische Pensionsantrittsalter zu erhöhen, konterkariert. Seine Unterstützung findet aber der Entwurf einer Teilpensionsregelung der Bundesregierung.

"Wir haben das erklärte Ziel, Menschen länger in Beschäftigung zu halten und das faktische Pensionsantrittsalter zu erhöhen. Dazu benötigt es aber auch die Bereitschaft der Wirtschaft, ältere Menschen länger in Beschäftigung zu halten. Ich begrüße es, dass 2016 und 2017 zusätzlich 250 Mio. Euro pro Jahr an Förderungen für ältere Arbeitslose, die länger als sechs Monate auf Jobsuche sind, aufgewendet werden", so Hell. (Schluss) up/ll

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