Karlheinz Töchterle: Gleiche Wertschätzung für alle Bildungs- und Ausbildungswege

ÖVP-Wissenschaftssprecher zu "Eurostudent"-Bericht

Wien (OTS/ÖVP-PK) - ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher Abg. Dr. Karlheinz Töchterle plädiert erneut für eine ausgewogene Wertschätzung gegenüber allen Bildungs- und Ausbildungswegen. "Ein gelingendes Leben muss nicht zwangsläufig durch eine Hochschule führen", spricht sich Töchterle gegen eine "ungerechtfertigte Geringschätzung anderer Bildungs- und Ausbildungswege, etwa auch der weltweit anerkannten und von manchen Ländern nachgeahmten dualen Ausbildung, aus". Zentral sei ein fundiertes Informations- und Beratungsangebot für junge Menschen, das zuletzt auch kontinuierlich ausgebaut wurde.

Oberste Priorität bei Bildungs- und Ausbildungsentscheidungen müsse stets der Begabung und der Neigung eingeräumt werden, finanzielle Nachteile müsse man durch gezielte Unterstützung wie Stipendien etc. möglichst ausgleichen, um auch eine sozial ausgewogene Durchmischung in den verschiedenen Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen zu erreichen. Laut dem neuen "Eurostudent"-Vergleich hat ein Drittel der Studierenden (33 Prozent) in Österreich Akademiker als Eltern, im Nachbarland Deutschland liegt dieser Wert bei 70 Prozent. "All jenen, die die soziale Durchmischung an Hochschulen beklagen, seien diese Daten ans Herz gelegt."

Abschließend verweist Töchterle betreffend der Kritik an angeblich selektiven Zugangsregeln darauf, dass der Anteil an Arbeiterkindern an Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen, wo es großteils Zugangsregelungen gibt, höher ist als an Universitäten. Demnach könne Zugangsregelungen nicht per se zugeschrieben werden, dass sie negative Auswirkungen auf die soziale Durchmischung hätten. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0005