Androsch/Onodi: Höhere Strafen für Tierquäler sind zu begrüßen

Tiere zu quälen ist kein Kavaliersdelikt

St. Pölten (OTS) - Die Strafrechtsreform, die gestern den Ministerrat passierte, sieht eine Erhöhung der Strafen für Tierquälerei vor. SPNÖ-Tierschutzsprecherin LAbg. Heidemaria Onodi begrüßte diese längst notwendig gewordene Reform in der aktuellen Sitzung des NÖ-Landtages, in deren Zuge auch die 900.000 Euro an Mitteln des Landes für die Tierschutzorganisationen beschlossen werden. "Der Ministerrat hat eine Erhöhung des Strafrahmens für Tierquälerei auf zwei Jahre beschlossen, die Verhängung von Geldstrafen fällt weg. Bisher lag die höchste Strafandrohung bei einem Jahr. Damit ist ein wichtiges und richtiges Signal gelungen, das den Stellenwert der Tiere betont und klarstellt, dass Tierquälerei kein Kavaliersdelikt ist, sondern eine schwere Straftat gegen ein fühlendes Lebewesen", machte LAbg. Heidemaria Onodi deutlich.

Ins gleich Horn stößt aus NÖ-Tierschutzlandesrat Ing. Maurice Androsch: "Tierquälerei muss streng bestraft werden, denn eine Gesellschaft wird nicht nur daran gemessen, wie sie mit ihren schwächsten menschlichen Mitgliedern umgeht, sondern auch an ihrem Verhalten gegenüber Tieren. Daher ist es nur folgerichtig, dass jemand, der einem wehrlosen Geschöpf willentlich Schaden und Schmerzen zufügt, auch entsprechend bestraft wird."

"Wir Menschen haben eine Verantwortung den Tieren gegenüber. Das betrifft unsere Haustiere genauso wie Nutztiere und Wildtiere. Denn ebenso wie es unsere Aufgabe ist, unsere tierischen Mitbewohner zu Hause sorgfältig zu betreuen und für sie zu sorgen ist es auch unsere Plicht, mit Nutztieren in der Landwirtschaft entsprechend umzugehen und den Lebensraum der Tiere in freier Natur zu respektieren. Die geplante Gesetzesänderung ist zweifellos ein wichtiger Schritt, um noch deutlicher als bisher klarzustellen, dass Tiere keine Sache sind, sondern fühlende Lebewesen, denen wir verpflichtet sind", so LR Androsch und LAbg. Onodi unisono.

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