Stronach/Dietrich: Faires, transparentes Pensionsmonitoring längst überfällig!

Privilegien- und Günstlingspolitik müssen Vergangenheit angehören

Wien (OTS) - "Ein Pensionsmonitoring im öffentlichen Bereich ist längst überfällig!", kommentiert Team Stronach Klubobfrau Waltraud Dietrich den Antrag zur vollständigen Abschaffung von Luxuspensionen und Pensionsprivilegien. Und weiter: "Beamtenprivilegien werden wie ein Amtsgeheimnis gehütet. Kein Wunder, denn die österreichischen Spitzenbeamten werden im Proporzsystem von Rot und Schwarz besetzt, dann betreibt man Klientelpolitik und die "heilige Kuh" Frühpension wird so gut wie nicht angegriffen!"

Das Team Stronach schließt sich damit der Kritik des Rechnungshofs an; nach einem fairen, transparenten System, "das alle Menschen gleich behandelt." Privilegien- und Günstlingspolitik müssen der Vergangenheit angehören, so Dietrich: "Die ASVGler sind jene, die vom Staat ständig zur Kassa gebeten werden. Die Geburtsjahrgänge ab 1955 sind dabei drastisch im ASVG-Bereich schlechter gestellt, im Beamtenbereich erst ab 1976 - das heißt, 21 Jahre Schonfrist - ist das fair?"

Erstmals hat Ende März Staatssekretärin Steßl ein Pensionsmonitoring vorgelegt - und "die Zahlen sprechen für sich", so die Team Stronach Klubobfrau. Demnach gingen 2014 gerade einmal 23,9 Prozent der Bundesbediensteten mit Erreichen des regulären Pensionsantrittsalters in Pension - 2013 waren es überhaupt nur 13,9 Prozent. "Auch für die Pensionistenvertreter Blecha und Kohl ist ein Pensionsmonitoring ein wichtiger Schritt - dann könnte es einen Sonnenstrahl geben, der sich einen Weg durch den Pensionsdschungel von Privilegien und Freunderlwirtschaft bahnt", so Dietrich.

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach Parlamentsklub
++43 1 401 10/8080
parlamentsklub@teamstronach.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TSK0004