WKÖ-Hochhauser: Europa bringt Österreichs Jugend viele Chancen

Mehr als 1000 Schüler beim dritten „Europatag der Jugend“ in der Wirtschaftskammer, heuer ganz im Zeichen von „20 Jahre Österreich in der EU“

Wien (OTS) - "Europa bringt Österreichs Jugend viele Chancen. Es liegt an den Schülerinnen und Schülern, diese vielfältigen Möglichkeiten zu nutzen, Europa zu entdecken und die eigene und die Zukunft Europas aktiv mitzugestalten", betonte die Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Anna Maria Hochhauser, bei der Eröffnung des "Europatags der Jugend" heute, Mittwoch, im Haus der österreichischen Wirtschaft in Wien. Diese von der WKÖ in Kooperation mit dem Stadtschulrat für Wien, dem Außenministerium, der Europäischen Kommission in Österreich, dem Europäischen Parlament, der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE), der Oesterreichischen Nationalbank und dem Bundeskanzleramt sowie den 27 EU-Botschaften in Österreich durchgeführte Veranstaltungsserie fand heuer zum dritten Mal statt und stand ganz im Zeichen von "20 Jahre Österreich in der EU".

"In meiner eigenen Jugend waren offene Grenzen, freies Reisen ohne lästige Kontrollen, Schüleraustausch und eine gemeinsame Währung eine völlige Utopie! Bei aller Kritik, die mitunter an der EU geübt wird, müssen wir uns immer vor Augen führen, dass diese mit der EU verbundenen Vorteile und ganz besonders Frieden in Europa keine Selbstverständlichkeit sind. Gerade derzeit wird uns wieder dramatisch vor Augen geführt, wie wertvoll ein friedliches Miteinander ist", sagte Hochhauser.

Neben wirtschaftlichen Vorteilen der EU-Mitgliedschaft, die in Österreich Wachstum und Beschäftigung, eine geringere Arbeitslosigkeit und eine geringere Inflation bewirkt hat, strich die WKÖ-Generalsekretärin gegenüber den Jugendlichen insbesondere das Erfolgsprojekt Erasmus hervor, mit dem Brüssel den Austausch von Studenten, aber auch von Jungunternehmern und Lehrlingen und Fachkräften fördert. "Wer schon in jungen Jahren, zum Beispiel durch die Teilnahme an einem Programm wie Erasmus, ein Verständnis für die Vielfalt der europäischen Kulturen entwickelt, hat persönlich wie beruflich einen Startvorteil, der gar nicht hoch genug geschätzt werden kann", so Hochhauser. Zugleich betonte die WKÖ-Generalsekretärin, dass die Europäische Union immer noch "work in progress" sei und man sich auf dieser Ebene vorrangig um jene Themen kümmern solle, bei denen europäische Antworten notwendig sind. "Dazu gehört beispielsweise der Themenkomplex Flüchtlinge ebenso wie die Bekämpfung der zum Teil eklatant hohen Jugendarbeitslosigkeit."

Mehr als 1000 Schülerinnen und Schüler nahmen am "Europatag der Jugend" teil und diskutierten unter anderem mit Familienministerin Sophie Karmasin, dem früheren Vizekanzler Erhard Busek, WKÖ- und EUROCHAMBRES-Vizepräsidentin Martha Schultz und vielen weiteren hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft sowie europäischen Institutionen und Verbänden über Themen wie die Auswirkungen der österreichischen EU-Mitgliedschaft, Arbeiten, Forschen und Berufsbilder in Europa sowie die Rolle Europas in der Welt. (PWK460/SR)

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