Blümel: SPÖ Burgenland versucht verzweifelt interne Probleme auf andere zu projizieren

Künstliche Aufregung und falsch wiedergegebene Zitate werden internes SPÖ-Chaos nicht retten – Durchschaubares Manöver, um von Austritten und Kritik aus SPÖ-Reihen wegen rot-blau abzulenken

Wien, 17. Juni 2015 (ÖVP-PD) "Die Nervosität und Aufgeregtheit in der SPÖ-Burgenland wegen der massiven Kritik gegen die rot-blaue Koalition ist offensichtlich noch deutlich größer als gedacht", betont ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel: "Anders ist die künstliche Aufregung um eine satirische Aussage, die noch dazu falsch wiedergegeben wird, nicht zu erklären". Als "sehr bezeichnend" nennt es Blümel, dass die SPÖ auf solche durchschaubaren Manöver setzt, "um von den zahlreichen Parteiaustritten und Querelen abzulenken und um die internen Probleme auf andere zu projizieren. Ganz zu schweigen von der Forderung der Sozialistischen Jugend nach einem Parteiausschluss
von Hans Niessl und der internen Aufregung darüber, dass sich der SPÖ-Burgenland-Chef über einen klaren Beschluss des Parteitages 'gegen eine Koalition mit der FPÖ auf allen politischen Ebenen' einfach hinweggesetzt hat. Solche Absurditäten werden die internen SPÖ-Probleme jedenfalls nicht lösen", betont Blümel und verweist auf den ehemaligen SPÖ-Bundeskanzler Vranitzky, der sich in die Menge der zahlreichen Kritiker eingereiht hat: "Wenn das, wie ich höre, als Experiment bezeichnet wird, dann kann man das nicht akzeptieren. Die Politik ist zu wichtig, um Experimente in dieser Art und Weise durchzuführen. Ich kann es nur als eine Notmaßnahme des Landeshauptmanns Niessl (SPÖ; Anm.) sehen, der den Tabubruch über sich ergehen lässt, um die Position des Landeshauptmanns abzusichern. Alles, was darüber hinausgeht, wo inhaltlich diskutiert wird, kann ich überhaupt nicht teilen", so Vranitzky. Es sei klar, dass man von solchen Aussagen ablenken wolle, jedoch
werde das nicht gelingen indem man einen ganz offenkundigen "Schmäh" zu skandalisieren versucht, so Blümel, der die SPÖ im Burgenland zu etwas mehr Gelassenheit aufruft.

Zur allgemeinen Information und für korrekte Berichterstattung, stellt der ÖVP Pressedienst hier sehr gerne das tatsächliche Zitat von Generalsekretär Gernot Blümel zur Verfügung: "1918 ist Südtirol zu Italien und das Burgenland zu Österreich gekommen. Dass das eine keine gute Idee war, wissen wir seit langem. Beim anderen sind sich seit letzter Woche einige auch nicht mehr so sicher." Dass dies
eine satirische Bemerkung zu den innerparteilichen Problemen der SPÖ war, dürfte wohl für jeden Beobachter der österreichischen Innenpolitik vollkommen klar sein.

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