Pendlerverordnung - Stronach/Dietrich: Wer in Österreich arbeitet, darf nicht bestraft werden

Volle steuerliche Absetzbarkeit der Fahrtkosten durch kilometerabhängigen Pendlerabsetzbetrag

Wien (OTS) - "Wer in Österreich arbeitet und auch bereit ist für die Arbeit, Belastungen auf sich zu nehmen, wird bestraft. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die rot-schwarze Regierungspolitik: Die Unternehmer werden mit der Registrierkassenpflicht bis zu den Kontoöffnungen schikaniert. Und die Pendler, die weite Fahrtstrecken in Kauf nehmen, um nicht in die Arbeitslosigkeit zu fallen und dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen, zahlen auch noch drauf", kritisierte Team Stronach Klubobfrau Waltraud Dietrich in der heutigen Nationalratsdebatte zur Pendlerverordnung. Das Team Stronach verlangt eine 100-prozentige steuerliche Absetzbarkeit der Fahrtkosten zum und vom Arbeitsplatz durch einen kilometerabhängigen Pendlerabsetzbetrag.

Menschen, die pendeln, dürften für ihre Mühen - immerhin auch "ein Verlust an Lebenszeit, die sie auf der Straße lassen" - nicht auch noch bestraft werden, so Dietrich. "Die Menschen pendeln nicht aus Jux und Tollerei", nannte sie das Beispiel Südburgenland, wobei dieses leider für viele österreichische Regionen zutreffe. Hier habe die Politik versagt, "keine Arbeitsplätze, Lohnniedrigniveau für Arbeitnehmer aus den angrenzenden EU Ländern. Viele Burgenländer sind gezwungen, täglich zum Arbeitsplatz zu pendeln. Die Kosten dafür belasten sehr und fehlen letztendlich im Haushaltsgeld der Familien. Der einzige, der daran verdient, ist der Staat, durch die erhöhten Steuereinnahmen aufgrund steigender Treibstoffpreise", machte Dietrich aufmerksam.

"Ohne die Pendler wäre der ländliche Raum bald völlig entleert", mahnte die Klubobfrau. "Die Politik hat den ländlichen Raum leer gefegt", verwies Dietrich auf die Schließungen von Post, Gemeindeämtern und Kleinschulen. Sie verlangt "eine 100-prozentige steuerliche Absetzbarkeit der Fahrtkosten zum und vom Arbeitsplatz durch einen kilometerabhängigen Pendlerabsetzbetrag. Das fördert die Wirtschaft, sichert die Arbeitsplätze in unseren Regionen und entlastet die pendelnden Beschäftigten unserer Betriebe", betonte Dietrich.

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