Stronach/Lintl/Hagen: Asyl-Missbrauch durch illegale Wirtschaftsflüchtlinge verhindern

Temporäre Grenzkontrollen in Österreich, strenge Sicherung der EU-Außengrenzen gefordert

Wien (OTS) - "Österreich ist ein beliebtes Flüchtlingsland. Man wird sofort aufgenommen, bekommt auf der Stelle eine E-Card mit Gratiszugang zum Gesundheitssystem, beste juristische Betreuung, Taschengeld, Grundversorgung und - sobald man Asylstatus hat - ist auch der Nachzug der Familie legal. Das sind ideale Voraussetzungen für Schlepperorganisationen", kritisiert Jessi Lintl, außenpolitische Sprecherin des Team Stronach in ihrem Debattenbeitrag. Und weiter:
"Was hier geschieht, ist ein großräumig angelegter Missbrauch unseres Asylrechtes durch illegale Wirtschaftsflüchtlinge - dabei sollten Kriegsflüchtlinge Priorität haben!"

Viele der Flüchtlinge würden mit falschen Hoffnungen nach Österreich gelockt, meinten hier fließe "Milch und Honig", so Team Stronach Sicherheitssprecher Christoph Hagen: "Fakt ist: Jeder, der hier zu uns kommt, ist "geschleppt". Kein Einziger kommt nach Österreich, der sich selbst durchgeschlagen hat - denn das ist schlecht fürs Schleppergeschäft, das wird sogar verhindert."

Das Team Stronach fordert daher, wie in Deutschland, Frankreich oder Großbritannien bereits gehandhabt, die Einführung temporärer Grenzkontrollen in Österreich: "Die EU schafft es nicht, ihre Außengrenzen zu schützen. Doch das Schengen-Abkommen funktioniert nur unter der Voraussetzung, dass die EU-Außengrenzen gesichert sind", so Lintl. Statt das australische Modell - "no way illegal" - für Europa zu adaptieren, diskutiere die EU ständig nur ergebnislos über Quoten - "das ist einfach lächerlich!".

Für Lintl ist es notwendig, Anlaufstellen des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) direkt in den Krisengebieten zu installieren. "Wenn ein Asylgrund vorhanden ist, dann sind Verfolgte hier willkommen - auch über ein temporäres Asylrecht sollte man nachdenken." Die Team Stronach Mandatarin forderte die Bundesregierung auf, politisch Verfolgten aus Kriegsgebieten die nötige Unterstützung zukommen zu lassen, aber so rasch wie möglich Maßnahmen zu setzen, die illegale Migration verhindern.

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