Köstinger: Kein Klonfleisch auf unseren Tellern

Einheitliches EU-Verbot von Klonen notwendig

Brüssel, 17. Juni 2015 (ÖVP-PD) "Wir wollen in Europa kein Klonfleisch auf unseren Tellern haben", stellt Elisabeth
Köstinger, Lebensmittelsprecherin der Europäischen Volkspartei (EVP) im EU-Parlament, vor der Abstimmung in den zuständigen EU-Parlamentsausschüssen zum Verbot des Klonens von Tieren für landwirtschaftliche Zwecke klar. ****

Mit einem deutlichen Nein zu Klontechnik werde das EU-
Parlament in die Verhandlungen mit dem Rat der Europäischen
Union gehen, so Köstinger. "Wenn das Erzeugerland keine Kennzeichnungspflicht für Klonfleisch hat, kann man das nicht rückverfolgen. Wir brauchen darum dringend eine einheitliche Umsetzung des EU-Verbots von Klonen ohne Ausnahmen", betont Köstinger und warnt vor einem sonst "unüberprüfbaren Fleckerlteppich". "Wo 'Europa' drauf steht, ist kein
Klonfleisch drin. Das muss unser gemeinsames Ziel sein", so
die EU-Abgeordnete.

Einheitliche Erzeugungsbedingungen für Landwirte in ganz
Europa und der Schutz des Wohlbefindens der Tiere sind zwei Grundbedingungen für Köstinger. "Klonen brauchen wir in Europa nicht, weil unsere landwirtschaftliche Produktion und die Lebensmittelversorgung ausreichend funktionieren. Wir sind
nicht auf krankheitsanfällige Genkopien angewiesen", so die EU-Abgeordnete.

Nachdem 2011 ein EU-Gesetz für Lebensmittel, das auch den Einsatz von Klontechnik geregelt hätte, durch den heftigen Widerstand des EU-Parlaments verhindert worden war, wird nun
über einen verbesserten Gesetzesvorschlag abgestimmt. "Unsere Position ist ein wichtiger Schritt in der Qualitätsoffensive
der europäischen Lebensmittelproduktion", betont Köstinger.

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